Suche nach: me and that man
Die Personalien sind insofern geklärt, als dass die Türen von Me and That Man mittlerweile dem Plural offenstehen - auch wenn der Titel New Man, New Songs, Same Shit, Vol. 1 dies nur zum Teil korrekt ausdrückt.
Drei Jahre nach The Satanist lebt Behemoth-Frontmann Adam Nergal Darski (ohne Corpsepaint, aber dafür) im Verbund mit Singer-Songwriter John Porter als Me and That seine Vorliebe für das Spannungsfeld zwischen düsterem Americana, romantisierenden Goth-Ansätzen und bluesrockendem Dark-Folk aus. Alleine der adäquate Tribut im Titel darf deswegen als deutlicher Verweis verstanden werden: Songs Of Love And Death ist eine zutiefst eklektische Verneigung vor der Mystik und Folklore der amerikanischen Musikkultur geworden.
Nach dem Langspiel-Debüt-Teaser kommen The Forest of Knives nicht direkt zum Mutterschiff Decomposition Continuum I: Fragmentation Bloat, sondern vollziehen mit Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann's Original Score erst einmal den als cineastischen Ausfallschritt getarnten postnatalen Wachstumsschub.
Meine Lieben: Noise zoomt über eine Rede von Erzherzog Karl Franz Joseph zu einem separaten Nachzügler der Soldatenschicksale im Kanonenfieber-Kosmos.
The Menzingers drehen ihre Formkurve drei Jahre nach dem ernüchternden Some of It Was True mit Everything I Ever Saw wieder ein kleines bisschen nach oben.
Future Islands sind sicher keine jener Bands, die ihre besten Songs auf B-Seiten oder sonstigen Nebenschauplätzen verstecken. Dennoch erfreut es das Fan-Herz, dass sie alles Material, das sich abseits der regulären Studioalben angestaut hat, auf der Compilation From a Hole in the Floor to a Fountain of Youth zusammengetragen haben.
Schien es zuletzt noch so, als hätte Patrick Walker zumindest ein gewisses Maß an glücklicher Zufriedenheit gefunden, stürzt er sich jetzt, mit den wiederbelebten Warning, einmal mehr in schier unendlich bekümmerte Rituals of Shame.
Down feiern mit Right Place, Wrong Time Mardi Gras, huldigen dem NOLA-Heiligen Dr. John und haben vor allem wieder merklich Spaß zusammen: 14 Jahre nach Down IV – Part II kommt die Allstar-Kombo (bei der Kirk Windstein seinen Kurzzeit-Ersatzmann Bobby Landgraf ja auch schon vor über einem halben Jahrzehnt wieder abgelöst hat) endlich wieder in Fahrt.
Efrim Manuel Menuck und Tashi Dorji bündeln ihre Signaturen als Bloom And Ruin auf ihrem Debütalbum Two Liberations. Natürlich via dem auf derartige Avantgarde-Landschaft spezialisierten Spezialisten-Label The Garrote.
So stark, wie es das Cover-Artwork verspricht: Fenriz and Nocturno Culto feiern den 40. Geburtstag von Darkthrone mit einem Prachtstück ihres eklektischen Pre-Historic Metal.










