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Maps & Atlases bleiben auf 'Beware and be Grateful' dem Stil ihres Debütalbums treu, schärfen aber im kunterbunt zusammengewürfelten Stilbiotop ihren Sinn für ausgefuchste Popmusik.
Es ist ja kein großes Geheimnis, dass das Material der Vinyl 7" Veröffentlichungen der Japandroids die Songs ihrer Alben nahezu in den Schatten stellt. Das ist auf der vierten Auflage der Serie nicht anders.
The Men werden mit Anfang 30 langsam erwachsen: 'Open Yourt Heart' schleift den rotzigen Noise-Rock der Band an entscheidenden Stellen ab und öffnet sich neuen Einflüssen.
Zugegeben, das Vorgängeralbum 'Chamberlain Waits' war eine Hammer-Punkrockscheibe der vier Jungs aus Scarton, Pennsylvania. Sie bot die richtige Mischung aus lupenreinem Punkrock der Richtung Anti-Flag mit einer Portion Against Me und einem Schuss Hot Water Music.
The Saddest Landscape veröffentlichen zur richtigen Zeit am richtigen Label um im Zuge der algemeinen "The Wave"-Hysterie wahrgenommen zu werden. Später Lohn dafür, dass das heimliche Bindeglied zwischen La Dispute und Pianos Become The Teeth doch schon so lange unheimlich famose Platten raushaut.
Aus der Asche des Post Rock wird die Wiedergeburt des Phoenix als Classic Rock Band auf '(Mankind) The Crafty Ape' abgeschlossen. Stagnation als Enttäuschung als Formvollendung.
Nergal lädt seinen Shining-Kumpel und Me and That Man-Gast Niklas Kvarforth nun auch zu seiner Stammband ein - für ein grottig produziertes und dilettantisch inszeniertes Cover des The Cure-Klassikers A Forest.
Mit dem zum gigantischen Bombast strebenden, dezidiert das Meisterwerk anvisieren wollenden The Satanist sind Behemoth endgültig über die Blackened Death Metal-Grenzen in der konsenstauglichen Wahrnehmung der Masse angekommen. Nergal ist nun schlau genug, um vier Jahre später den Spagat zu wagen: I Loved You at Your Darkest geht nicht an der Größe seines Vorgängers zu Grunde und nimmt das gewachsene Publikum dabei über ein flexibleres, weniger extremes Songwriting mit.










