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Zugegeben, das Vorgängeralbum 'Chamberlain Waits' war eine Hammer-Punkrockscheibe der vier Jungs aus Scarton, Pennsylvania. Sie bot die richtige Mischung aus lupenreinem Punkrock der Richtung Anti-Flag mit einer Portion Against Me und einem Schuss Hot Water Music.
The Saddest Landscape veröffentlichen zur richtigen Zeit am richtigen Label um im Zuge der algemeinen "The Wave"-Hysterie wahrgenommen zu werden. Später Lohn dafür, dass das heimliche Bindeglied zwischen La Dispute und Pianos Become The Teeth doch schon so lange unheimlich famose Platten raushaut.
Aus der Asche des Post Rock wird die Wiedergeburt des Phoenix als Classic Rock Band auf '(Mankind) The Crafty Ape' abgeschlossen. Stagnation als Enttäuschung als Formvollendung.
Nergal lädt seinen Shining-Kumpel und Me and That Man-Gast Niklas Kvarforth nun auch zu seiner Stammband ein - für ein grottig produziertes und dilettantisch inszeniertes Cover des The Cure-Klassikers A Forest.
Mit dem zum gigantischen Bombast strebenden, dezidiert das Meisterwerk anvisieren wollenden The Satanist sind Behemoth endgültig über die Blackened Death Metal-Grenzen in der konsenstauglichen Wahrnehmung der Masse angekommen. Nergal ist nun schlau genug, um vier Jahre später den Spagat zu wagen: I Loved You at Your Darkest geht nicht an der Größe seines Vorgängers zu Grunde und nimmt das gewachsene Publikum dabei über ein flexibleres, weniger extremes Songwriting mit.
In Folge der Pandemie schienen Protomartyr vor der Auflösung zu stehen. Sechs kurze Jahre (und das gerne unter Wert verkaufte Formal Growth in the Desert als Zwischenspiel) später erfindet sich die Band für Hotel Usona mit Dave Fridmann nun jedoch kurzerhand ein gutes Stück weit neu.
Die Leiden des jungen Orville suchen das Licht am Ende des Tunnels: Nach dem enttäuschenden Stückwerk Stampede setzt der Maskenmann des Country-Pop für Mule wieder auf bewährte Tugenden.
Valerie June begibt sich nach Owls, Omens, and Oracles bzw. der Standalone Single Runnin' and Searchin' mit der EP Brighter Blue auf eine Wurzelsuche in den Annalen des Great American Songbook.
„Let’s Go, Let’s Go, Let’s Go!“ oder All Hope is endgültig Gone? Drei Jahre nach Bone Church melden sich Slipknot jedenfalls mit Arsenal als Independent Band zurück.










