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Die bis heute anhaltende Frischzellenkur, die Totem der zuvor schon längere Zeit siechenden Diskografie von Soulfly verpasst hat, hält weiter an. Mehr noch: Chama bändigt seinen impulsiven Tatendrang höchstens rudimentär.
Faetooth sind zum Trio geschrumpft, bringen ihren Fairy Doom mit Labyrinthine aber - ziemlich ideal dosiert - im Hafen ihrer neuen Heimat bei The Flenser auf eine breitere, konsentauglichere Ebene.
Um gleich eingangs eine Lanze zu brechen: Natural Rebel war 2018 - schon wegen We All Bleed - nicht die derartige Vollkatastrophe, zu der die Platte vor allem rückblickend allerorts gestempelt wird. Der Nachfolger Lovin' You ist nun aber im Umkehrschluss auch nicht die vielerorts prolongierte Qualitätssteigerung.
Ohne Angst vor Klischees oder optischen Strohfeuern haben die niemals um ein neues Image verlegenen AFI mit Silver Bleeds The Black Sun… den idealen Sound gefunden, um in Würde älter werden zu können. Jetzt fehlen ihnen eigentlich nur noch die wirklich starken Songs dafür.
Amoeba bleiben das Beste, was Mark Kozelek in den vergangenen zehn Jahren passiert ist. Allerdings degradiert er die ungarische Band auf Vol. II doch merklicher als bisher zur Projektionsfläche monoton ausgelutschter Sun Kil Moon- Manierismen. Inklusive schräger Rebellionen.
Das dritte Album der Band aus Köln weckt alleine schon titeltechnisch verdammt gute Doom-Assoziationen. Vor allem aber macht Sub Rosa auch abseits etwaiger Assoziationen ziemlich viel richtig.
Von unsterblichen Klassikern einer makellosen Diskografie umringt, lassen Mogwai in der Arena einige wenige Vertreter ihres auf Nummer Sicher gehenden aktuellen Album-Autopiloten The Bad Fire eindringlich wachsen. Das ergibt ein - im allerbesten Sinne - solides Gesamterlebnis.
Mit Chrome Jets veröffentlicht Billy Corgan das seit vergangenem Jahr angeteaserte Überbleibsel aus dem sehr soliden Aghori Mhori Mei - im Verbund mit einem Zoo Station-Cover natürlich wahlweise teuer oder schweineteuer via Madame Zuzu vertrieben.
Ein brachialer Reality Check mit düsteren Ausschten und guten Nachrichten: Auch mit ein paar neuen Faktoren in der bewährten Formel verschieben sich die Grenzen des Conan‘schen Hohheitsgebietes durch Violence Dimension kaum.
Nachdem er den Gridlink-Wurzeln ein nahezu perfektes Update verpasst hat und mit Barren Path demnächst das Erbe von Coronet Juniper (2023) antreten wird, findet Takafumi Matsubara noch die Zeit, um mit Birth and Loss die Grenzen des progressiven Grind auszutesten.







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