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Keine Chance für die stille Zeit des Jahres: Die vier Finnen von Rotten Sound sprengen das Grindcore-Ventil zwei Jahre nach Apocalypse mit Mass Extinction wieder einmal in kompakter im EP-Format.
Self Portrait ist eigentlich kein Studioalbum, sondern eine ebenso frustrierend unausgegorene, wie potentiell vielversprechende Demo-Compilation - oder auch Ryan Adams' ureigene Version eines Meme-Dumps zwischen Selbstpersiflage und Meisterhand.
Paul Epworth hat Baxter Dury mit Allbarone dessen bestes Studioalbum seit (dem freilich noch ganz woanders stattfindenden Debütalbum) Len Parrot's Memorial Lift auf den Leib geschrieben.
Austin Lunn platzt angesichts der politischen Lage in den USA der Kragen: aggressiver als auf The Poppies Bloom for No King hat man Panopticon jedenfalls selten gehört. Die Einnahmen der exklusiv via Bandcamp vertriebenen EP werden deswegen auch gleich weitergereicht, wie Lunn in den weit ausholenden Liner Notes erklärt.
Eine ungewöhnliche Konstellation: Die aus der Zeit gefallenen irischen Folker von Lankum covern für Oona Dohertys Danceshow Specky Clark Ghost Town, den Ska-Hit von The Specials .
Everything May Soon be Goon: In den zehn Jahren seit seinem vielerorts als veritablen Klassiker betrachteten Debüt war Tobias Jesse Jr. als ausgezeichneter Songwriter hinter dem Rampenlicht allgegenwärtig. Für Shine, sein nicht mehr für möglich gehaltenes zweites Soloalbum, hat er (ungeachtet des wohl größten Jumpscare-Terrors 2025) jedoch ein paar der vermeintlich eher langweiligeren Kompositionen auch für sich selbst aufgespart.
Eine Kooperation von Chat Pile und Hayden Pedigo musste man wahrlich nicht auf seiner 2025er-Bingo-Karte haben. Doch nun ist es einfach nur die natürlichste Sache einer traurigen Welt, wie schlüssig und selbstverständlich die beiden Parteien auf In the Earth Again miteinander als Einheit funktionieren - und harmonieren!
Spoon geben mit der (je nach Artwork-Farbe die Startplätze tauschenden) Doppel-A-Seite Chateau Blues / Guess I’m Fallin In Love einen Ausblick auf den Nachfolger ihres 2022er-Albums Lucifer on the Sofa.
Svalbard werden nach einigen Abschieds-Tourneen und -Shows im Jahr 2026 bekanntlich getrennte Wege gehen. Mit der wehmütigen Euphorie von If We Could Still Be Saved schickt die Band diesem Ereignis einen ergreifenden Single-Epitaph in der Form einer ohne Subtilität auskommenden Hymne vorweg.
Ob der Schmerz über den Split von Every Time I Die 2022 seitens vieler Labels einfach noch zu schwer wog? Anders ist es jedenfalls kaum zu erklären, warum Boreihr Debütalbum Feral so lange nicht an den Mann brachten.









