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Die erste Assoziation zum Bandnamen Ants! (auf das ! wird grosser Wert gelegt) sind zumeist soziale, staatenbildende Insekten, die wohl jeder schon einmal in der Küche hatte. In Graz hingegen denkt man jedoch beim Namen Ants! an schnellen Hardcore mit dicker Punk Schlagseite ala Chokin Victim. Also jene Art Lebewesen die jeder gerne in seiner Küche haben würde.
Auf einem der ersten Heroes'n Ghosts Konzerte, damals noch im Rahmen der Uni- Bestzung in Graz (Unibrennt), wurde ich; aus welchen Gründen auch immer, von den Studenten an der Schank für einen Teil der Band gehalten und bekam ohne Nachfrage dauernd gratis Bier. Von dem her habe ich an die Jungs durchwegs positive Erinnerungen, allerdings nicht nur wegen diesem Missverständniss.
Spätestens seit seinem Debütalbum als Solomusiker zählt Joe Volk zu einem festen Bestandteil der Invada-Szene rund um die Portishead-Musiker Geoff Barrow und Adrian Utley. Mit Gonga zelebrierte er davor bereits zwei Alben lang wuchtigen Stoner-Rock, bei der prolongierten Supergroup Crippled Black Phoenix stand der Mann mit der leisen Stimme danach bis zum diesjährigen 'Mankind: The Crafty Ape' vor dem Mikrofon.
The Liberation Service sind seit mehreren Jahren fixer Bestandteil des musikalischen Komsmos der Stadt Graz, das Quintett begeistert vor allem durch seine energiegeladenen Liveshows; zuletzt spielten sie im Sub mit Crazy Arm und Apologies, I Have None groß auf.
Wer immer schon wissen wollte, wie sich Morrissey als Leadsänger von The Jesus and Mary Chain machen würde, braucht sich nicht mehr in die Vergangenheit melancholisch-erhabener Paralellwelten zu träumen, sondern darf nunmehr schlicht dem anachronistischen Glücksfall 'Children of Desire' verfallen.
Ein stimmungsvolles Schmakerl, dass der ehemalige Screaming Trees-Frontmann Mark Lanegan da zum Jahresausklang auf Tour mitbringt. Dazu die Gewissheit, dass selbst der alte Grantler offenbar Weihnachten feiert.
Diese Woche u.a. mit Konzerten von Mark Lanegan und Apologies, I Have None.
Kate Nash hat vermutlich schon recht: irgendjemand sollte das Erbe des ersten Yeah Yeah Yeahs-Albums verwalten oder zumindest in die Fußstapfen von Be Your Own Pet treten. Trotz biestiger Attitüde als Ausblick auf ihr Drittwerk 'Girl Talk' sollte das allerdings doch jemand anderes sein.
Jain, Scientology feiert Weihnachten. Was bedeutet, dass man knapp 34 Jahre nach Grease auch ordentlich Kohle damit verdienen kann. 'This Christmas' ist nicht nur deswegen ein irritierendes Machwerk - aber vielleicht musikalisch trotzdem das optimale Sinnbild, was an Weihnachten mittlerweile alles falsch läuft, wenn man so will.
Die bekannte Cover Compilation 'Punk Goes Pop' geht in die mittlerweile 5. Ausgabe, insgesamt (mit 'Punk Goes Crunk', '...Acoustic' usw. mitgerechnet) ist es bereits die 14. Version der populären Serie. Diesmal packt Fearless Records Bands wie Memphis May Fire, Mayday Parade, Issues und We Came As Romans auf den Silberling, das Konzept bleibt unverändert: Hardcore/Punk Bands covern mehr oder weniger aktuelle Charthits. Geniale Idee oder ein Eintrag der Marke: Dinge die die Welt nicht braucht?










