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Nein, Masquerade ist kein Werk von The Cardinals. Aber dass da ein paar verdammt vielversprechende Jungspunde aus Cork mittlerweile unter dem praktisch selben Namen wie Ryan Adams‘ ehemalige Gang unterwegs sind, weiß mit ja seit einer selbstbetitelten ersten EP 2024.
2025 markierte für The Antlers veröffentlichungstechnisch ein sehr produktives Jahr. Neben dem verhältnismäßig enttäuschenden Studioalbum Blight waren da schließlich noch die Live-Platten Band Together mit Okkervil River sowie das Jubiläums-Stück Hospice at Ten: Live in Chicago.
Es entbehrt (mit einem Blick auf ihre Nationalität sowie den eigenen Frontmann) natürlich nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet Gang of Four nun No Kings Here! skandieren.
U2 klingen endlich wieder nach U2. Und die dazugehörigen Songs der - nur wenige Wochen nach dem Überraschungs-Coup Days of Ash veröffentlichten - Easter Lily EP sind auch alles andere als übel!
Even More neue Pulp-Songs: Die ursprünglich bereits 2025 veröffentlichte Cover-Single The Man Comes Around wird durch die beiden B-Seiten Marrying for Love und Cold Call on the Hot Line ergänzt.
Neurisis, oder: Mit dem aus dem Nichts gekommenen An Undying Love for a Burning World ist Aaron Turner nun tatsächlich Mitglied seiner prägenden Lieblingsband.
Eine Lektion, die die Wien-Audienz der Across The Oceans-Tour eindrucksvoll aufzeigt: Selbst ihre besten Live-Mitschnitte können die Faszination rund um die Ausnahmeerscheinung Ichiko Aoba nur bedingt einfangen.
In dieser Größenordnung des Metal-Zirkus gibt es aktuell wohl kein imposanteres Spektakel als die Live-Shows von Kanonenfieber. Ganz ohne Übertreibung. Das unterstreichen Soldatenschicksale im längst ausverkauften Orpheum.
Die Liste an Dingen, die man an Morrissey nicht mögen muß, wird nicht kürzer. Grundlegend beendet er die - diesmal gezwungenermaßen - zweitlängste Album-Pause seiner Solo-Karriere durch Make-Up Is a Lie aber auf sehr ordentliche Weise.
Nach dem endlich mit neuen Originalen auftrumpfenden 2025er-Highlight Remembering Now kehrt Van Morrison auf Somebody Tried to Sell Me a Bridge (bis auf ein paar wenige Ausnahmen aus der eigenen Feder) wieder zu seinem üblichen Cover-Beschäftigungsprogramm zurück. Auch (sehr) gut!







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