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Was nach den ersten Blick auf Bandnamen, Albumtitel und musikalischen Strukturen nach ödem Auftauen von Battles und Konsorten aussehen mag, entpuppt sich bei der genaueren Auseinandersetzung als mehr als nur kompetentes Debutalbum der Walisischen Mathrocker. Den Nintendocore von Horse the Band weitergedacht, vertritt man eher die Japanische Schiene des Genres.
Im dritten Anlauf seit der Reunion 2005 samt zwei ihrer stärksten Alben überhaupt im unmittelbaren Rückspiegel müssen Dinosaur Jr. längst niemandem mehr etwas beweisen. 'I Bet On Sky' kann es sich deswegen leisten, sich erst einmal gemütlich zurückzulehnen - und danach annähernd abwechslungsreiches durch ihren Trademark-Sound in Richtung neuerliches Discography-Highlight zu treiben.
Days Go By ist überraschenderweise zu keinem Zeitpunkt derartig grottig, wie es die Vollkatastrophe Cruising California (Bumpin' in My Trunk) vorab versprochen hat. Nichtsdestotrotz gehen im Mittelteil die Pferde mit The Offspring durch. Darum herum klauen die Kalifornier dreist bei Rise Against, den Foo Fighters, Rebekka Black und nicht zuletzte im eigenen Schaffensfundus.
Ein meisterhafter Bluesrundumschlag, modern aufgekocht aus der Ursuppe des Genres - Black Keys Gitarrist Dan Auerbach bringt den Night Tripper so richtig in Fahrt und Form.
Die Obama Euphorie ist dahin, die Abrissbirne schwingt durch die Wall Street: der Boss liefert zürnend den hemdsärmeligen Soundtrack zur Occupy-Bewegung mit grundsolider, aber endlich wieder packender Rockmusik von der Stange.
Die Liste an Dingen, die man an Morrissey nicht mögen muß, wird nicht kürzer. Grundlegend beendet er die - diesmal gezwungenermaßen - zweitlängste Album-Pause seiner Solo-Karriere durch Make-Up Is a Lie aber auf sehr ordentliche Weise.
Nach dem endlich mit neuen Originalen auftrumpfenden 2025er-Highlight Remembering Now kehrt Van Morrison auf Somebody Tried to Sell Me a Bridge (bis auf ein paar wenige Ausnahmen aus der eigenen Feder) wieder zu seinem üblichen Cover-Beschäftigungsprogramm zurück. Auch (sehr) gut!
Mitsuki Laycock beschert dem 2023er Vorgängeralbum The Land Is Inhospitable and So Are We mehr oder minder eine nahtlose Fortsetzung - doch als Ganzes verliert Nothing's About to Happen to Me dann zwischen seinen den Blickwinkel an sich verkleinernden Ansichten unausgegoren die Perspektive.
Das Artwork nimmt es vorweg: HCPM, das Debütalbum von Killing Pace, ist ein plastischer ausformuliertes Update der fabelhaften selbstbetitelten EP von 2022. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Nach dem eh sehr okayen, im kontemporären Easy Listening Country verorteten Debütalbum Hello Stranger 2024 verneigt sich Taylor Grace als The Wild One für ihr Zweitwerk vollständig vor Thin Lizzy.










