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Im Windschatten ihres 2023er Comebackalbums A Cat in the Rain sowie dessen aus dem Nichts gekommenen Nachfolgers The Price of Admission verneigen sich die Turnpike Troubadours mit einem Cover von Feelin’ Good Again vor Robert Earl Keen.
Was die Manierismen von Cameron Winter (und durch die starke Prägung im Grunde zwangsweise natürlich auch seiner Band Geese) angeht, sollte das pur destillierte Live at Carnegie Hall eigentlich ein übersättigender Jump the Shark-Moment sein - doch es funktioniert als frühe Sternstunde einer schon jetzt sehr eigenwilligen Karriere.
Damit musste man nach dem relativ katastrophalen Ricochet keineswegs rechnen: Rise Against kriegen anhand der Single Katy Bar the Door / Living Undercover doch tatsächlich wieder halbwegs die Kurve.
Mit Seth Gilmore als neuen Sänger starten Power Trip in das Leben nach Riley Gale. Mit einem dritten Studioalbum vor Augen gelingt dieser anhand der zwei neuen Songs Precinct 3 und Scavenger bisweilen überraschend triumphal.
Über zehn Jahre nach ihrem (seinerzeit ja auch schon lange auf sich Warten gelassen habenden) Debütalbum reaktivieren Liz Harris (Vocals, Gitarre), Bassist Scott Simmons (bass) und Drummer Jed Bindeman ihre gemeinsame Band Helen für ein zweites Album: Linda's Head.
Die Doomed Lovers Alexandra undd Zachary James sind die großen Gewinner der unangenehmen Fehde zwischen Jack White und Charley Crockett. Das in diesem Windschatten folgende dritte Studioalbum des Duos Twin Temple will aus diesem Umstand aber eigentlich kein Spektakel machen.
Außerhalb Japans feiert das (zu dieser Gelegenheit auch verdient als traumhafte Ultra Deluxe Version neu aufgelegte) Meisterwerk Pink 2026 seinen 20. Geburtstag. Seine Schöpfer Boris fragen deswegen ganz ohne Nostalgie: Do You Remember the Pink Days?
A.A. Williams kann die schwerwiegendsten Probleme von As the Moon Rests für Solstice nicht beheben, hat für ihr Drittwerk aber wieder deutlich bessere Songs geschrieben.
In Folge der Pandemie schienen Protomartyr vor der Auflösung zu stehen. Sechs kurze Jahre (und das gerne unter Wert verkaufte Formal Growth in the Desert als Zwischenspiel) später erfindet sich die Band für Hotel Usona mit Dave Fridmann nun jedoch kurzerhand ein gutes Stück weit neu.
Fünf Jahre nach dem am Piano in sich gehenden Engine of Hell trägt Emma Ruth Rundle den Kampf gegen ihre Dämonen wieder in ihrem angestammten, rockigeren Kontext nach außen. Mehr noch: Breitenwirksamer als auf These Killing Times klang die 42 jährige vielleicht noch nicht.







![Boris, Planning for Burial [08.10.2026: Arena, Wien] Boris, Planning for Burial [08.10.2026: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/10/IMG_3586.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)


