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Am Mittwoch, 21.7.2021 findet um 18 Uhr die erste Veranstaltung der Reihe Schreiben über Kunst in der HALLE FÜR KUNST Steiermark statt. Die Reihe stellt in unregelmäßigen Abständen Kunstkritiker*innen und ihre Arbeit vor. Am ersten Termin spricht Margit Neuhold mit Christian Egger über seine Tätigkeit als Kunstkritiker und sein Buch Shows. Signals. Unvernehmen.
De Doorn ist keine Zäsur, aber eine Standpunkt-Änderung, die zu neuen Perspektiven führt, denn Amenra fächern ihre schmerzhafte Projektionsfäche weiter auf und pflegen den Dorn im Fleisch mit extremeren Amplituden.
Charnel Grounds zelebrieren mit ihrer Debüt EP Molecular Entropy Examined in the Bowels of a Great One natürlich zuallererst eine furiose Artificial Brain-Heldenverehrung, gehen über knapp 9 Minuten aber auch bereits eindrucksvoll über diese adelnde Referenz hinaus.
Black Country, New Road sind neben Squid und Black Midi wohl die drei bisherigen großen Gewinnern des Musikjahres 2021, schwänken das Spotlight jedoch ohne Futterneid bereits auf andere Kollegen der Windmill Brixton-Szene weiter: Als Backingband von Ethan P. Flynn hat man dessen Song Television Show neu aufgenommen.
„Weird, odd, off-kilter polymetric arpeggios in strange time signatures, but with proper grooves you can stomp along to. At heart it’s avant garde, but a six-year-old could enjoy it.“ analysiert Stu McKenzie, oder: King Gizzard & The Lizard Wizard haben mit ihrem in Isolation entstandenen Pandemie-Dokument Butterfly 3000 den potentiellen Soundtrack des Sommers 2020 aufgenommen.
Eine Selbstfindung im Jazz: Vier Jahre nach seinem Sieg beim Eurovision Songcontest spielt Salvador Sobral mit seiner teils neu besetzten Band auf Bpm erstmals ausschließlich eigene Songs.
Zum 20 jährigen Jubiläum von Origin of Symmetry haben Matt Bellamy und Co. Produzent Rich Costey engagiert, um das zweite (und wahlweise auch beste) Muse-Album via eines XX Anniversary RemiXX neu entdecken zu können.
AFI behalten sich für Bodies die zuletzt gezeigte Schmissigkeit und unmittelbare Eingängigkeit bei, lassen allerdings die auf dem Blood Album gepflegte Tendenz zur Hardcore-Rückkehr gänzlich außer Acht.
Nach vier tollen, zumindest unspektakulär guten Alben hat Dylan LeBlanc sich ein wenig Müßiggang wahrlich verdient: auf Pastimes würdigt er sechs seiner musikalischen Idole - unspektakulär gut, mindestens.
Lange und viele Anläufe haben die Kings of Convenience gebraucht, um ihr viertes Studioalbum über fünf Jahre hinweg in ebenso vielen Städten fertigzustellen. Mit Peace or Love kommen die Norweger am Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle exakt zur richtigen Zeit, um Gemüter mit ihrem abonnierten (kammermusikalisch ausgeschmückten) Indie-Folk zu beruhigen.










