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Seit Ende 2016 sammelt Seth Ickerman via Kickstarter Geld, um im Verbund mit Franck Hueso - alias Carpenter Brut - endlich Blood Machines, den Nachfolger von Turbo Killer, zu realisieren.
Kaum zu glauben, aber Big Thief haben nach ihrem 2019er-Doppel aus U.F.O.F. und Two Hands sogar noch unveröffentlichtes Material auf Lager, wie Demos Vol. 1 - Topanga Canyon, CA - Feb 2018 beweist.
Progressiver Heavy Rock, in die Psychedelik gebeamt: Elder entfernen sich auf Omens weitestgehend vom exzessiven Stoner Rock rund um den hauseigenen Zenit Lore (2015) und bündeln die Perspektiven von Reflections of a Floating World (2017) und The Gold & Silver Sessions (2019) so strukturoffen wie möglich.
Wohl nur die loyalsten Fans haben einer Fortsetzung der 2015 mit (Side A) begonnenen, und durch das solide Studioalbum 8 unterbrochenen Trust Fall-Reihe entgegengefiebert. Selbst für sie kann (Side B) nun allerdings ein frustrierendes Comeback darstellen.
Spätestens mit Viscerals etablieren sich Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs als so konsistente wie konstant abliefernde Zuverlässigkeit im Schmelztiegel aus Heavy Psych, Stoner Rock und knackigem Doom Metal - dafür nehmen die Engländer diesmal auch kleine Wachstumsschmerzen in Kauf.
Die Geschichte der Strokes war ja immer schon eine der Dualität des Gestern und Morgen - seit sich die New Yorker vor knapp zwei Jahrzehnten derart prägend bei Vergangenem bedienten, um plötzlich als Zukunft des Rock gepriesen zu werden. Von dieser Prognose mag 2020 vielleicht wenig übrig sein, doch war der zeitliche Kontrast, in dem die Band operiert, lange nicht mehr derart eklatant spürbar wie auf The New Abnormal.
Gar nicht so düsterer Postpunk, mit der Leichtigkeit des Powerpop sowie den melodieverliebten Hooks des Indierock gespielt: Savak bleiben mit Rotting Teeth In The Horse’s Mouth optimistisch klingende Realisten.
This is Sparta? Fühlt sich gar nicht unbedingt danach an! Warum Jim Ward dieses als Bandspielwiese getarnte Quasi-Soloprojekt nach knapp 14 Jahren nominell reaktiviert hat, ist anhand des frustrierenden Trust the River wohl auch dem Mastermind selbst nicht ganz klar.
Nach ihrem selbstbetitelten, doch ziemlich generischen Hit-or-Miss-Einstand vor drei Jahren verpasst Dua Lipa der Disco mit Future Nostalgia eine herrlich schwungvolle Frischzellenkur.
Dave Heumann und Arbouretum sind spätestens jetzt via Let It All In an einem Punkt ihrer Karriere angekommen, an dem die niemandem mehr etwas beweisen müssen - die Aussicht aus der Nische des Liebhaber-Geheimtipps emporzusteigen, aber auch merklich begraben haben.










