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Sally Anne Morgan macht auf ihrem Solodebüt Thread keinen Unterschied zwischen dem Folk der Appalachen und jenem der englischen Küsten, oder zwischen dem Gestern und Heute.
Nach dem guten, aber auch enttäuschenden Wheels Roll Home bewegen sich The Antlers mit dem nächsten Lebenszeichen It Is What It Is qualitativ wieder in gewohnten Sphären, zeigen aber auch, dass das Single-Format der Band einfach wenig erfüllend steht, als das Album-Format.
Langsam erschöpft sich der überschaubare Nachlass von Engine Kid, stellt anhand von Heater Sweats Nails jedoch justament auch die Frage, ob sich Greg Andersons alte Band eventuell zu früh aufgelöst haben könnte.
Elektronischer Art Rock zwischen markanten Beats und aufgeräumten Synth-Melodien: Maynard James Keenan erfindet seine vom Soloprojekt insgeheim längst in den Bandkontext gewachsene Plattform Puscifer auf Existential Reckoning mit abstrusem Hintergrund-Konzept abermals neu.
Daniel Lopatin erträumt sich mit Magic Oneohtrix Point Never seine eigene Radiostation als Referenz als den Softrocksender Magic 106.7, nutzt aber vor allem die Beziehungen von Uncut Gems, um seine Trademarks weiterzuentwickeln.
„Nick Sadler (Daughters) & Tobias Grave (Soft Kill) pay tribute to Roland S. Howard with their cover of “Autoluminsecent,” the stand out track from The Birthday Party guitarist's debut solo album, Teenage Snuff Film.“
Für die vier Songs der Before EP verbindet James Blake die elektronisch bastelnden Tendenzen seiner Frühphase mit dem melodiös gelösten Ambiente nach Assume Form für wiederentdeckte DJ-Ambitionen.
King Gizzard & The Lizard Wizard leeren mit Demos Vol. 1 + Vol. 2 rechtzeitig vor dem Erscheinen einer weiteren Liveplatte sowie des sechzehnten Studioalbums K.G. ihre (trotz anhaltender Veröffentlichungswut offensichtlich berstenden) Archive.
Adrianne Lenker bleibt mit Songs + Instrumentals nach dem endgültigen Durchbruch ihrer Band Big Thief im vergangenen Jahr mit dem grandiosen Doppel aus U.F.O.F. und Two Hands auch auf Solopfaden unkonventionellen Veröffentlichungenspraktiken treu.
Damit hätte man gerade nach dem abermaligen Wiedereinstieg von John Frusciante bei den Red Hot Chili Peppers (und trotz einiger ordentlicher vorausgeganger Trickfinger-Releases) nicht rechnen müssen: John Frusciante kann elektronische Musik also doch, wie Maya beweist.










