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Dass die Screamo-Urväter trotz ihres ersten Albums seit 18 Jahren in ihrer eigenen Hohheitszone aktuell von zahlreichen Epigonen wie etwa Lord Snow scheinbar mühelos überholt werden reicht offenbar nicht: Larry Records legt mit dem irgendwo zwischen Denkzettel, Spott, Parodie und Lehrstunde veranlagten Jeromes Dream-Bluff X die wohl ultimative Demütigung für LP vor.
Mit Pollinator haben Cloud Rat ihre Vormachtstellung im Grindcore untermauert und darüber hinaus eines des Metal-Alben des Jahres aufgenommen. Wirklich spektakulär ist aber eigentlich, was das Trio auf der separaten EP Do Not Let Me Off the Cliff veranstaltet.
Auf halben Weg zum Chinese Democracy-des-Progmetal-Treppenwitz haben Tool 4872 Tage nach 10,000 Days tatsächlich doch noch ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht. Nach außen hin ist Fear Inoculum dabei vielleicht ein wertkonservativer Fanpleaser auf Autopilot, dahinter jedoch ein durchaus evolutionärer Brocken in latenter Verweigerungshaltung.
Whitney haben mit Forever Turned Around im Grunde ihr gefeiertes Soul-meets-Folk-Indiepop-Debütalbum Light Upon the Lake kurzerhand ein zweites Mal aufgenommen (und es damit gewissermaßen zum dritten Mal veröffentlicht). Was sich nach anfänglicher Ernüchterung als durchaus vertretbare Idee erweist.
Immer noch viel Sound, diesmal aber wieder mit mehr Song dahinter: Justin Vernon findet Bon Iver mit i,i auf einem gelungenen Update zu 22, A Million wieder, fasst auf seinem deklarierten "Herbst-Album" darüber hinaus aber auch gewissermaßen die bisherige Diskografie seiner Band zusammen.
Gipfeltreffen der (heimischen und internationalen) Indie-Darlinge im Dom im Berg: Crush rollen den roten Teppich für das einzige Deerhunter-Konzert auf heimischen Boden im Jahr 2019 aus.
In den vergangenen Jahren ist Pete Yorn eigentlich immer nur dann in das (Beinahe-)Zentrum einer breiteren Aufmerksamkeit gerückt, wenn Scarlett Johansson ihm einen medialen Boost verschafft hat. Warum das doch ein bisschen unfair ist, lässt sich auf Caretakers noch besser nachhören, als auf beinahe jedem anderen Werk seit Musicforthemorningafter.
Die prolongierte Wiedergeburt von Slipknot führt mit We Are Not Your Kind tatsächlich weitestgehend zurück zu alten Stärken und neuen Perspektiven zwischen durchschlagender Härte und brutaler Eingängigkeit. Zumindest bekommt bekommt Vol. 3: (The Subliminal Verses) einen durchaus würdigen Nachfolger.
Lange hat Chance The Rapper sein offizielles Debütalbum hinausgezögert und mit einer nahezu makellosen Reihe an Mixtapes begeistert. Nun verhebt er sich ausgerechnet für The Big Day im Liebestaumel an externen Erwartungshaltungen und den eigenen Ambitionen.
Jetzt auch physisch (bzw. digital via Bandcamp) erhältlich: Das In-House Release zum Record Store Day 2018 des New Orleans-Plattenshop Sisters in Christ versammelt vier Coversongs von Kowloon Walled City, Dangers, Thou und Lingua Ignota.






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