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Zwei Plätze hier müssten theoretisch für Beach House und ihre bisherigen Teilstücke von Once Twice Melody reserviert sein - praktisch aber erfolgt an dieser Stelle diesbezüglich nur die Anmerkung, wie fein es ist, dass sich der gerade 2020 oft bemerkbare Trend, seine Alben vorab in EP-Häppchen zu veröffentlichen, dieses Jahr gefühlt nicht durchgesetzt hat.
Eine neue Mode, die zu Beginn des Jahres noch zu grassieren schien, als noch nicht klar war, dass die Pandemie das gesamte Jahr derart hartnäckig im Griff haben würde, hat sich über die Monate aufgehört: Alben vorab scheibchenweise als EPs zu vertreiben. Gut so so - eine Haley Williams beispielsweise hat dieser Trend trotzdem den Platz in dieser Rangliste gekostet.
Der letzte Bandcamp-Friday (zumindest jener des Jahres 2020) bedeutet hoffentlich nicht auch das Ende der allmonatlich fortlaufenden Two Minutes to Late Night-EP-Reihe. Obwohl - nein, eher gerade weil! - Gwarsenio Hall mit Covers Vol. 6 seine bisher stärkste Songsammlung liefert.
Pünktlich zum Release des Akte X-Lego-Sets und der Entwicklung des Serien-Reboots durch Ryan Coogler meldet sich auch der Musiker David Duchovny mit seinem vierten Album zurück: Prince of Pieces.
Und das nächste Comebackalbum im Comeback-Jahrgang 2026: Hard-Fi wollen es nach 15 Jahren mit ihrem Viertwerk Sweating Someone Else’s Fever noch einmal wissen.
Wintersleep haben ihre (mehr oder minder seit) seit 2019 dauernde Phase der Inaktivität beendet, indem die Kanadier mit Produzent Nicolas Vernhes’ (u.a. The War on Drugs oder Spoon) in dessen Studio in der Mojave Wüste ihre Komfortzone verlassen wollten. Dieser Vorsatz macht aus Wishing Moon ein zumindest ambivalentes Werk.
Murals ist, nicht wie auf Streaming Portalen oder anderswo derart klassifiziert, kein neues Sun Kil Moon-Album. Mark Kozelek versammelt hier „nur“ die vier Substack-Singles der vergangenen Monate als ausführliche EP.
Mutmaßlich wird Stove als zehntes Studioalbum in absehbarer Zukunft die bisher längste Platten-Pause in der Diskografie von Lana Del Rey beenden. Bis dahin bleibt jedoch noch Zeit für einen Rückblick auf das bisherige Schaffen der Amerikanerin - wobei der Versuch, eine qualitativ so konstante Diskografie in eine subjektive Reihenfolge zu bringen, praktisch nur eine nicht in Stein gemeißelte Momentaufnahme sein kann.
Shura kommt nach (dem mit der Zeit doch verblassten seienden und hier insofern zumindest einen halben Punkt zu wohlwollend bewerteten) Forevher mit I Got Too Sad for My Friends ganz unaufgeregt in einem reiferen Stadium Ihrer Karriere an.
Im Jahr nach Diamond Jubilee geben sich Preoccupations zugänglicher denn je, überraschend mit Ill at Ease aber primär insofern, als dass sie erstmals auf eine konventionelle Namenswahl bei einem Album zurückgreifen.










