Suche nach: soul glo
Die Ausgangslage ist eine denkbar undankbare: Die Söderberg-Schwestern Johanna und Clara interpretieren auf Who by Fire mit einer Wagenladung an Gästen Songs, bei denen sie sowohl gegen die Originale von Leonard Cohen, wie in wenigen Ausnahmefällen sogar auch gegen vorangegangene Coverversionen, nur verlieren können.
Steven Wilson widmet sich auf The Future Bites dem unkomplizierten, zugänglichen, leicht verdaulichen Pop. Das mag Puristen auf die Palme bringen - ist aber mit ein bisschen Abstand einfach nur ernüchternd okay.
Eine absolut angenehm zu konsumierende Melange aus entspanntem Pop, geschmeidigem R&B und zwanglosem Soul: Arlo Parks liefert auf ihrem (ideal betitelten) Debütalbum Collapsed in Sunbeams einen einnehmenden Soundtrack für geschlossene Coffeeshops, leere Strände und einsame Herzen.
| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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Obwohl so viele Bands (wie beispielsweise Weezer, Every Time I Die oder die Fratellis) bereits in der Pipeline köchelnde und längst angekündigte Alben in eine Zukunft verschoben haben, in der wieder Konzerte möglich sein könnten, hätte Kategorie Honorable Mentions 2020 aus allen Nähten platzen können - nein eigentlich müssen.
Die für 2020 angesetzte Tour (in Trio-Besetzung) ist ins Wasser gefallen, deswegen gibt es mit Joan As A Police Woman Live eine Studio-Rekonstruktion (in Bandbesetzung) der vorangegangenen Konzertreise: Kein optimaler Deal, aber trotzdem eine feine Diskografie-Ergänzung.
Cyr trägt seinen Namen nicht von ungefähr: Billy Corgan zeigt klar, wer das Zepter bei den Smashing Pumpkins in der Hand hält, und hat mit seiner Band eine Synthie-Pop Platte mit Solo-Album-Feeling aufgenommen.
Die beiden Hurts-Köpfe Adam Anderson und Theo Hutchcraft haben sich für Faith die Haare wachsen lassen und versuchen sich auch an moderneren R&B-Beats. Das eine ist egal, das andere keine restlos gute Idee.
Eine Dekade Pause hat den Doves die nötige Lockerheit zurückgegeben, um in Form von The Universal Want mit einem zweiten Debütalbum ins Comeback zu starten, das auch ansatzlos an den Tugenden der vier Vorgängerwerke anzuknüpft.
Die Singles Russian Doll, Little Boy und Nostalgia haben es bereits angekündigt: Anstelle der erwartbaren Unberechenbarkeit setzen Ulver mit Flowers of Evil auf Konsistenz und eine versierte Vertiefung ihrer 80er-Gelüste.










