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Orville Peck hat zwei Jahre nach Show Pony für sein Major-Debüt Bronco das fetter gewordene Budget genutzt, um die Pop-feiernde Blockbuster-Version seiner in alle Richtungen offenen Country-Hybriden zu kreieren.
Dümmer als der Artwork-Disclaimer sind nur manche der platten Klischee-Texte von FM. Trotzdem toll, was Ryan Adams da als drittes Album des Jahres 2022 - und Mittelteil der mit Romeo & Juliet begonnenen Trilogie - aus den Archiven gefischt hat.
Pulp Non Fiction: Die Viagra Boys liefern mit ihrem Drittwerk Cave World neue Geschichten aus dem zeitgenössischen Zwielicht einer gespaltenen Welt der egozentrischen Kleingangstern und großen Verschwörungstheorien.
Nick and Pete, das sind Nick McCabe (keys, guitars, production, mastering) sowie Pete Salisbury (drums, percussion). Und Home Is Where the Heart Is skizziert die immer noch perfekt harmonierende Synergie der beiden ehemaligen The Verve-Kumpels.
Norah Jones feiert gerade das zwanzigjährige Jubiläum ihres (nach wie vor wundervollen) Debütalbums Come Away With Me. Daneben gibt es zu Ehren von 52 Jahren Let it Be aber auch zwei Live-Tribute an das Beatles-Album.
Omnium Gatherum beginnt wie das Opus Magnum der Dauerveröffentlicher von King Gizzard & The Lizard Wizard - treibt dann als vogelfrei in griffige Formen gegossenes Sammelsurium aber doch „nur“ die stilistische Unberechenbarkeit der Band auf die Spitze.
Mit dem Hype um Errorzone im Rücken, neu geknüpften Business-Banden zu Nuclear Blast und einem Blick auf die namhafte Gästeliste, schien es absolut logisch zu sein, dass Vein.fm mit ihrem Zweitwerk einen markanten Schritt Richtung Breitenwirksamkeit machen würden - und dann knallen einem die Bostoner derart unverhohlen einen kaum zu bändigen Metalcore-Hassbatzen wie This World Is Going to Ruin You vor den Latz.
Die erste Zusammenarbeit Texas Sun war rund um den alles überstrahlenden Instant-Hits seines Titelsongs vielleicht spektakulärer und griffiger - das regelrecht unscheinbare Texas Moon erweist sich allerdings nach anfänglicher Unterwältigung als wirklich sehr feiner Konterpart und würdiger Nachfolger der tollen EP von 2020.
Dass die EPs von Burial mit Antidawn inzwischen bereits die Länge regulärer Alben erreichen, kann man sicher auch als Indikator für die Prognose nehmen, dass William Emmanuel Bevan wohl niemals mehr einen Nachfolger zu Untrue aufnehmen wird.
| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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