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Devon Welsh bleibt auf seinen offiziellen Solodebüt Dream Songs dem inszenatorischen Minimalismus seiner ehemaligen Band treu, findet aber musikalisch ein neues Zuhause für seine charakteristische Stimme.
Am Ende der Tour zu ihrem 2015-er Debüt Shades of Black verkrachte sich Sharon Kovacs mit ihrem angestammten Produzenten. Schon praktisch, dass die Niederländerin ihre austauschbaren musikalischen Charakterzüge mit einer immanenten Beliebigkeit an neue Umstände anpassen kann.
Ambient Collective: Ohne den aktuell die Tanzfläche suchenden Panda Bear haben Avey Tare, Deakin and Geologist im Verbund mit dem experimentellen Projekt Coral Morphologic den avantgardistischen Soundtrack für verloren gehende Unterwasserwelten geschrieben.
Death Cab for Cutie haben sich mittlerweile in einer schmerzfreien Massenmarkt-Gefälligkeit eingependelt. Das ist schade. Allerdings funktioniert ihr einst so herzerwärmend-ergreifender Indierock auf Thank You For Today doch wieder überzeugender als zuletzt.
Sowohl Primitive Man als auch Unearthly Trance haben dem Jahr 2017 mit ihren jüngsten Studioalben Caustic sowie (dem an dieser Stelle sträflich übersehenen) Stalking the Ghost ihren pechschwarzen Stempel aufgedrückt. Ideale Voraussetzungen für eine Kollaboration.
Verschwitzte Klischees und versoffene Leitsprüche im Rückspiegel lassend haben Skeletonwitch nicht nur einen neuen Sänger an Bord, sondern auch gravierendere Justierungen in der stilistischen Ausrichtung ihres ehemaligen Party-Metal vor Augen: Für ihr mittlerweile auch schon sechsten Studioalbum Devouring Radiant Light erfindet sich die Band aus Ohio ein ganzes Stück weit neu.
Der minimalistische Elektro-Soul-Sänger Moses Sumney bäumt sich wenige Monate nach dem betörenden [amazon_link id="B073VBD36Z" target="_blank" ]Aromanticism[/amazon_link] auf: Black in Deep Red, 2014 - inspiriert von einer Protestkundgebung rund um Proteste in Ferguson, benannt nach einem Mark Rothko-Gemälde - probt den ungemütlichen sozialpolitischen Widerstand.
Schon vor Death Lust war da eine Faszination für die Wechselwirkung von Gegensätzen, psychischen Problemen und einer ganz allgemeinen suburbanen Tennage Angst. "Ich bin entweder wütend oder traurig" gab Brandon Williams - Herz, Hirn und weitestgehend ohnedies auch alleinige Repräsentationsfläche von Chastity in Personalunion - rund um die Chains-EP zu Protokoll.
Auch auf der letzten der drei Ceremonies of Consolidation-EPs erfindet sich die Urgewalt aus New Orleans bis zu einem gewissen Grad neu: Rhea Sylvia ist tatsächlich die angekündigte Verneigung vor Alice In Chains geworden - wenn auch wesentlich subtiler, als erwartet.
Dictator hätte die Rohmasse zur Verfügung gestellt, um System of a Down ein starkes Comeback zu ermöglichen. So ist es eben nur ein verdammt solides Soloalbum für Daron Malakian und seine Projektionsfläche Scars on Broadway geworden.










