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Justin Vernon kann sich nach Sable, Fable zumindest vorerst nicht vorstellen, noch einmal Musik als Bon Iver aufzunehmen. Seinen karitativen Beitrag zu den politischen Auflehnungen in Minnesota will er so zumindest in Form einer Live-Version von Naeem beisteuern.
Bell Witch und Aerial Ruin bringen ihr famoses zweites Stygian Bough-Album auf die Bühne der Wiener Arena. Das heimliche Highlight ist aber das erste Österreich-Konzert von Patrick Walker - 40 Watt Sun sind als Support dabei.
Backengrillen spielen als die erste von zwei Post-Refused-Splittergruppen auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum selbstpeoklamierten „Anti-fascist, anti-racist, free form Death Jazz“.
Fat Mike und Co. haben 2024 eigentlich einen Schlussstrich unter das Kapitel NOFX gezogen. Mit der Single Minnesota Nazis klinken sie sich aber neben dem Boss, Billy Bragg und anderen in die Protestwelle gegen das aktuelle politische Klima der USA ein.
„This was released today, and well... I may or may not be a part of it. You tell me. Either way, all proceeds go to the Immigrant Defense Project and the National Immigration Law Center.“ bewirbt Justin Pearson die Fuckin' Bitch EP von Anal Trump.
"King Trump's private army from the DHS/ Guns belted to their coats/ Came to Minneapolis to enforce the law/ Or so their story goes": Der Boss spricht mit Streets of Minneapolis Klartext zu den Zuständen in den USA - mit einem Song, der sich vom mediokren Standard zum Ohrwurm auswächst ist.
Heaven Let Austria Die: Mit ihrer superben 2024er-EP als Katalysator machen Counterparts - mit der internationalen Achse aus God Complex, One Step Closer und Sunami zu einem bestechenden Gesamtpaket geschnürt - auch im Wiener Flex Halt.
Shaking Hand aus Manchester empfangen anhand ihres zwischen den Stühlen des Indie, Midwest Emo und Post- wie Mathrock sitzenden Debütalbums all jene mit offenen Armen, die die 90er vermissen.
Das britische Trio Daughter feiert das runde Jubiläum seines zweiten Studioalbums Not to Disappear mit Not Enough - einer unlängst im Studio eingespielten Aufnahme eines zehn Jahre alten Outtakes.
Die Zusammenarbeit mit Mark Kozelek hat bereits auf dem Vorgänger We Still Have Sky hervorragend funktioniert. Nowhere I Have Ever Been macht insofern alles richtig, indem es sich - mit klarer Rollenverteilung - praktisch zum vollwertigen Kollaboration-Album auswächst.


![Stygian Bough (Bell Witch & Aerial Ruin), Monkey3, 40 Watt Sun [29.01.2026: Arena, Wien] Stygian Bough (Bell Witch & Aerial Ruin), Monkey3, 40 Watt Sun [29.01.2026: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2240-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)




![Counterparts, Sunami, One Step Closer, God Complex [24.01.2026: Flex, Wien] Counterparts, Sunami, One Step Closer, God Complex [24.01.2026: Flex, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/01/IMG_1989-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)


