Suche nach: the men
Da geht einem doch glatt das nostalgische Herz ein ganzes Stück weit wohlwollend auf: The Rifles zelebrieren auf Live at the Roadhouse im Jubiläumsjahr ihre tolle Frühphase rund um das gute Great Escape.
Sieben Songs vom aktuellen Album Nighttime Stories, dazu drei von Forever Becoming: Pelican zeigen auf Live at the Grog Shop, warum früher alles viel besser war - aber heute nicht alles an der Band schlecht ist.
Beinahe exakt zwei Jahre nach dem gemeinsamen Auftritt von Thou und The Body am Roadburn gibt es Everyday, Things Are Getting Worse nun auch in digitaler Form zu erstehen.
Justin Pearson und seine Labelgang nimmt sich nach Queen und der Birthday Party den stilbildenden Garage-Psychobilly von Lux Interior und Poison Ivy an - Really Bad Music for Really Bad People: The Cramps As Heard Through The Meat Grinder of Three One G.
Ihre demnächst anstehende Tour (inklusive erstmaligen Österreich-Gastspiel) mussten King Gizzard & The Lizard Wizard (wie so viele andere Bands) im Jahrgang 2020 canceln. Dennoch mangelt es dieser Monate auch durch Chunky Shrapnel nicht an Live-Material der Australier.
Zwar haben Malevolence drei Jahre nach ihrem Zweitwerk Self Supremacy quantitativ nur genug Material für eine knappe EP zusammen bekommen, die verstrichene Zeit aber nicht nur deswegen ideal genutzt, weil das Quintett aus Sheffield mit The Other Side entlang eines adaptierbares Artworks samt prominentem Gast sowie der perfekten Titelwahl das Momentum auf seiner Seite hat.
So wenige Gedanken und Energien die Rolling Stones längst an das Artwork ihrer sporadisch gewordenen Veröffentlichungen verschwenden, so sehr ist die Single Living in a Ghost Town dann musikalisch ein erstaunlich schmissiger Bluesrocker mit kurzweiliger Substanz geworden.
Progressiver Heavy Rock, in die Psychedelik gebeamt: Elder entfernen sich auf Omens weitestgehend vom exzessiven Stoner Rock rund um den hauseigenen Zenit Lore (2015) und bündeln die Perspektiven von Reflections of a Floating World (2017) und The Gold & Silver Sessions (2019) so strukturoffen wie möglich.
Die Geschichte der Strokes war ja immer schon eine der Dualität des Gestern und Morgen - seit sich die New Yorker vor knapp zwei Jahrzehnten derart prägend bei Vergangenem bedienten, um plötzlich als Zukunft des Rock gepriesen zu werden. Von dieser Prognose mag 2020 vielleicht wenig übrig sein, doch war der zeitliche Kontrast, in dem die Band operiert, lange nicht mehr derart eklatant spürbar wie auf The New Abnormal.
Jake Smith hat sich für sein siebentes Studioalbum als The White Buffalo unter die Fittiche von Produzent Shooter Jennings begeben, der On the Widow's Walk kompetent zwischen Americana, Country und Rock zu positionieren weiß.










