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Wolves in the Throne Room sind vom Black Metal gelangweilt und gehen den Ulver-Weg: wo früher Blast Beats und rasende Gitarren wimmelten schweben nun sphärische Analog-Synthesizer durch ein drückendes Meer aus interstellaren Ambientsoundscapes.
Ohne Rick Rubin am Produzentenstuhl finden die Nu Metal-Alternative Rocker wieder zu weniger Elektronik, mehr Gitarren und einem gesteigerten Unterhaltungswert zurück: "The rawest, heaviest and loudest Linkin Park record ever" ist die beste Platte der Band seit (mindestens) 'Meteora', daneben aber auch ein unaufgeräumtes und anbiderndes Album, dem nach der Hälfte die Puste ausgeht.
Mehr als nur eine Ehrenrunde der Prog-Metal-Schrullos um die eigenwillige Definition von Pop, die bereits auf dem Vorgänger im Zentrum stand: Mastodon diesmal in noch engeren Laufbahnen um die Eingängkeit und servieren ihr "The Hunter 2.0".
Wo 'There are two of us' als Albumtitel die Verhältnismäßigkeit der Dinge einerseits nahtlos auf den Kopf trifft - Philipp Ohnesorge und André Martens genügt ausnahmslos die Allianz aus schepperndem Drumset und schnoddrig attackierender Gitarre um kanalisierte Randale zu schlagen - weiß das Duo aus Münster natürlich nur zu gut, dass es die Kerbe an der Schnittmenge aus Noiserock und Grunge-Garage keineswegs alleine bearbeitet.
14 on Fire: auch ohne aktuelles Album in der Hinterhand ('A Bigger Bang' hat dieses Jahr tatsächlich bereits neun Jahre auf dem Buckel!) und ohne Notwendigkeit ein reines Greatest Hits-Programm abzuspulen liefern die Rolling Stones im rappelvollen Ernst Happel Stadion ohne Überraschungen zielsicher - und im besten Sinne: durch und durch solide - ab.
Wenn House mit Black Metal penetriert dann entsteht das, was Drew Daniel (Matmos) mit Kollaborateuren wie Antony, Jenn Wasner (Wye Oak), Terence Hannum (Locrian), der zweiten Hälfte von Matmos, M.C. Schmidt und Owen Gaertner (Horse Lords) als ein profanisiertes Metal-Tanz-Album produziert hat.
Nur wenige Kombos sind derart über alle Zweifel erhaben wie The Legendary Roots Crew aus Philadelphia. Daran ändert auch '... And Then You Shoot Your Cousin' nichts - allerdings verlaufen sich Black Thought, Questlove und Co. diesmal etwas ziellos hinter den Möglichkeiten in der aufgebauten Komfortzone der letzten jahre.
The Antlers schlüpfen nahezu formvollendet aus dem Kokon den sie mit 'Undersea' zu spinnen begonnen haben, um als traumhaft schwelgende Mitternachtsband ein weiteres Mal die unendliche Schönheit der Melancholie zu vermessen.
Der New Yorker Vorzeigeveganer Richard Melville Hall, besser bekannt als Moby, veröffentlicht mit dem Live-Doppelalbum 'Almost Home' eine solide Umsetzung seines Studioalbums 'Innocents', Best-of inklusive. Das Fold-Out Card Sleeve bietet auf insgesamt 4 Discs (2x CD, 2x DVD) Mitschnitte der drei Konzerte vom Oktober 2013 um das Album 'Innocents' zu promoten. Gleichermaßen geeignet für Fans sowie solche die es noch werden wollen.






![The Rolling Stones [16.06.2014 Ernst Happel Stadion, Wien] The Rolling Stones [16.06.2014 Ernst Happel Stadion, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2014/06/The-Rolling-Stones-Live-3-e1403084674887.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)



