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Same procedure as every year: the Heavy Pop Advent calendar is a-knocking, viewing musical highlights of 2014 in the rearview-mirror. From Decmber 1st through December 24th, the musicians behind some of our favourite records of the year tell us about theirs.
Eine gefühlte Ewigkeit musste man auf das Debütalbum der Goodtime Boys warten. Eine Wartezeit, von der sich letztendlich jede Sekunde gelohnt hat: 'Rain' hält nicht nur alle Versprechungen, die seit 2011 über zahlreiche EPs abgegeben wurden, sondern hebt alle Qualitäten der Band dazu auf das nächste Level. Mit überragenden Songs wie 'Wallflower', 'Life Moves', 'Cloudbursts' oder 'Downpour'; ganz allgemein einem Songwriting, dem es gelingt Aggressivität niemals ohne ein immanentes Gespür für große Melodien auszudrücken; einem raumfüllenden Sound, der sich vom Genre-Einerlei dieser Tage abhebt; und Texten, die unter die Haut gehen. So - im wahrsten Sinne - schön kann Hardcore sein.
2014 hätte für KMPFSPRT kaum besser starten können: 'Jugend Mutiert' erfüllte anstandslos die hohen Erwartungshaltungen, die man neben euphorischer Kontertreviews spätestens ab der grandiosen '[amazon_link id="B007VZY31O" target="_blank" ]Das ist doch kein Name für 'ne Band[/amazon_link]'-EP haben musste. Knappe elf Monate später haben all die aufgefahrenen Punkrock-Hits der Platte nichts an ihrer Durchschlagskraft und Dringlichkeit verloren, im Gegenteil. Dass auch 2015 für das Quartett groß losgehen wird, ist da beinahe die zwangsläufige Konsequenz: die gemeinsame Split-Single mit Boysetsfire steht bereits in den Startlöchern, sieht schick aus und ist auch noch für einen guten Zweck! Einstweilen gibt Gitarrist David am dritten Tag des Heavypop Adventskalender allerdings noch ein paar Empfehlungen für 2014 ab.
Alle Jahre wieder....steht der Heavy Pop Adventskalender vor der Tür und lässt bereits jetzt zahlreiche musikalische Highlights der vergangenen Monate Revue passieren: von 01. bis 24. Dezember verraten uns an dieser Stelle abermals die Musiker hinter einigen unserer liebsten Platten wiederum ihre Favoriten des Jahres 2014.
Nach den beiden aufeinanderfolgenden Glanztaten 'Im Schwindel' und 'Die Unsichtbaren' musste 2014 zwar ohne neues Messer-Album auskommen, aber auch so tat sich genug bei den Münsteranern: die zum Quintett angewachsene Kombo reiste durch China, 'TCM Tones' führte zum Record Store Day einmal mehr die Wandelbarkeit der Gruppe vor und dem Hörspiel 'Ein Film war zuende, nur ein Film' gelang der Spagat zwischen Kunst-Expedition und treibender Rock-Improvisation fulminant. Aber sowieso: kein Heavy Pop Adventskalender ist komplett, wenn er nicht von Messer eröffnet wird.
'Pom Pom' setzt dazu an, die Spreu vom Fanweizen zu trennen. Wer dem Weirdo-Patchwork-Pop von Ariel Pink längst verfallen ist, den wird das offiziell erste Album ohne The Haunted Graffiti abermals in wohligen Schwindel versetzen. Sollte man bisher jedoch noch keinen Zugang zum Schaffen des Kaliforniers gefunden haben, kann man dementsprechende Versuche hiermit wohl endgültig getrost sein lassen.
"Die Formel 'Gitarre, Bass, Schalgzeug und Gesang' berührt mich persönlich momentan nicht" resümierte Mark Engles rund um die Veröffentlichung von 'Chuckles ans Mr. Squeezy' vor mittlerweile drei Jahren. Mittlerweile hat der Dredg-Gitarrist ganz offenbar genau darauf allerdings wieder Lust bekommen - wenn auch nicht mit Dredg. Gemeinsam mit Trophy Fire-Bassist/Sänger Ben Flanagan und Far-Drummer Chris Robyn taucht er stattdessen im Allstar-Gespann tief in den Alternative-Rock der 90er ein.
Die dritte Studioplatte von Sean Ragon's mittlerweile zur vollwertigen Band ausstaffierten Neofolk-Projekt beginnt vielleicht mit 'Todestrieb' - einem bedrückendem Instrumental zwischen spiritueller Tribalbeschwörung mit morbider Weltuntergangsstimmung und ambienten Stammestanz vor brennenden Mülltonnen -, verbringt seine 'Final Days' danach aber in geradezu beflügelter Lockerheit.









