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James Abilene hat den Schock des zu seinen Ungunsten verlaufenden Zusammentreffens mit Saint Karloff schnell verdaut: Guns, Drugs & Filthy Pictures kehrt zur angestammten Makellosigkeit von Devil's Witches zurück.
Der kaum bescheidene Titel Good Music to Avert the Collapse of American Democracy kommt mittlerweile endgültig nicht mehr von ungefähr: Auf Volume 2 der Compilation versammeln 78 schwergewichtige Interpreten über fünf erschlagende Stunden an offiziell unveröffentlichtem Material.
The Killers bestätigen den erfreulichen Aufwärtstrend von Wonderful Wonderful auf Imploding the Mirage mit einer überraschenden Konsistenz - gerade, wenn man die Hintergründe des sechsten Studioalbums bedenkt.
Ausgerechnet The Twilight Sad bewerben sich mit dem Livealbum zu ihrem fünften Studioalbum aus dem vergangenen Jahr für den Titel der zweckoptimistischten Konzertsituationsprognose: It Won/t Be Like This All the Time Live. Hoffentlich.
Jonathan Wilson erfindet sich und seinen soften 70s-Folkrock für Dixie Blur wieder einmal neu - diesmal als kunterbunte Easy Listening-Cowboy-Lounge im anachronistischen Americana, Bluegrass und Country.
Quo vadis, Real Estate? Auf The Main Thing sucht das mittlerweile mit dem Alter, der Vergänglichkeit und der Sesshaftigkeit konfrontierte Quintett doch noch nach neuen Perspektiven für ihren patentiert tiefenentspannten Sommer-Indiepop.
Hello Exile bestätigt, was die starken Interimssingles Toy Soldiers, The Freaks und No Penance / Cemetery Garden ohnedies schon erwarten ließen: Das leicht schwächelnde After the Party hat keinen Qualitätsniedergang bei den so konsitenten Menzingers eingeleitet.
Die Jugend der Insel ist mit hungrigem Blick mal wieder im eklektischen Sturm und Drang-Modus: Sam Fender feuert mit Hypersonic Missiles das passende Album zu dem vorauseilenden halben Duzend an schmissigen Singles.
Joseph Huber aus Milwaukee, Wisconsin richtet seinen im Bluesgrass, Country und Appalachian Folk sozialisierten Americana mit dem überlangen Moondog zur imposanten Dominanzgeste auf.
Das ausgiebige Touren mit The Cure hat Spuren hinterlassen: It Won/t Be Like This All The Time positioniert sich aber auch so (selbst)referentiell wie direkt zwischen No One Can Ever Know und Nobody Wants to Be Here and Nobody Wants to Leave, forciert die Aufgeschlossenheit zur Massentauglichkeit insgeheim offener denn je.










