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Wenn House mit Black Metal penetriert dann entsteht das, was Drew Daniel (Matmos) mit Kollaborateuren wie Antony, Jenn Wasner (Wye Oak), Terence Hannum (Locrian), der zweiten Hälfte von Matmos, M.C. Schmidt und Owen Gaertner (Horse Lords) als ein profanisiertes Metal-Tanz-Album produziert hat.
Zelebrierter Electro-Eklektizismus im PPC als imposante Leistungssteigerung: der in Wien beheimatete Brite SOHN ringt seinen breitenwirksamen Songs im Livegewand ein beachtliches Mehr an Wirkungskraft ab.
Nur wenige Kombos sind derart über alle Zweifel erhaben wie The Legendary Roots Crew aus Philadelphia. Daran ändert auch '... And Then You Shoot Your Cousin' nichts - allerdings verlaufen sich Black Thought, Questlove und Co. diesmal etwas ziellos hinter den Möglichkeiten in der aufgebauten Komfortzone der letzten jahre.
The Antlers schlüpfen nahezu formvollendet aus dem Kokon den sie mit 'Undersea' zu spinnen begonnen haben, um als traumhaft schwelgende Mitternachtsband ein weiteres Mal die unendliche Schönheit der Melancholie zu vermessen.
Weil Alec Ounsworth auch mit 'Only Run' die einst aufgebrummte Bürde als medial ausgerufener Nachlassverwalter der Talking Heads nicht mehr stemmen kann, schickt ausgerechnet Kanadas Experte für Postrock, Constellation Records, eine ihren Postpunk zwischen allen Stühlen platzierendes Quartett um den exaltierten Sänger Tim Beeler ins Rennen.
Dan Auerbach und Publicity-Rüpel Patrick Carney lehnen auf ihrem achten Studioalbum noch entspannter in der kreativen Sackgasse, in die sie sich von Danger Mouse nur allzu bereitwillig haben verführen lassen.
Das wars dann also schon wieder mit Pure Love. Als Schwanengesang der kurzlebigen Koalition der Ex-Gallows und The Hope Conspiracy Aussteiger gibt es drei neue Ohrwürmer, die einem den Abschied trotzdem nicht eklatant schwerer machen.
Thou haben 2014 bereits eine EP-Compilation, eine superbe Kooperation mit The Body und natürlich ihr viertes Studioalbum veröffentlicht, nun folgt mit 'The Sacrifice' noch die dazugehörige B-Seitensammlung zu 'Heathen' als Sahnehäubchen: Ermüdungs- oder Abnutzungserscheinungen treten bei der Urgewalt aus New Orleans weiterhin keine auf.
Mit den Kooks konnte es spätestens nach 'Junk of the Heart' nicht so weitergehen wie bisher - das war scheinbar vor allem auch Luke Prichard selbst klar, weswegen sich drastische Kursänderungen für 'Listen', das im September kommende vierte Studioalbum der Engländer ankündigen.
Die Horrors strecken ihre Fühler in verschiedenste Richtungen aus und entwickeln wieder einmal eine neue Mixtur aus Synths, Gitarre, Bass und und mehrdeutigem Gaze.


![SOHN, Garden City Movement [30.05.2014 PPC, Graz] SOHN, Garden City Movement [30.05.2014 PPC, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2014/05/SOHN-Live-e1401535337484.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)







