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Das britische Trio Daughter feiert das runde Jubiläum seines zweiten Studioalbums Not to Disappear mit Not Enough - einer unlängst im Studio eingespielten Aufnahme eines zehn Jahre alten Outtakes.
Die Zusammenarbeit mit Mark Kozelek hat bereits auf dem Vorgänger We Still Have Sky hervorragend funktioniert. Nowhere I Have Ever Been macht insofern alles richtig, indem es sich - mit klarer Rollenverteilung - praktisch zum vollwertigen Kollaboration-Album auswächst.
James Hamzey geht auf Distanz zu den Wurzeln von Serpent Column - und damit wohl auch auf direkten Konfrontationskurs mit seiner Fanbase - indem der Sound von Aion of Strife schon fast absurd roh am Lofi aufgerauht wird, während die Haltung des melodischen Black Metal immer triumphierendere Gesten erzeugt.
Seinem sechsten Studioalbum With Heaven in Top spendiert Zach Bryan als Sahnehäubchen obendrauf auch gleich eine Acoustic Version. Mit beiden Werken unterstreicht er, was für ein formelhaft zuverlässiger, extrem produktiver und konstant großartiger Songwriter er weiterhin ist - und, dass er sich als sein eigener Produzent selbst im Weg steht.
“For these hard times call for furious dancing”, fürwahr: WU LYF laufen mit der feierlichen Messe Tib St. Tabernacle in einer dystopischen Welt voll patsoraler Grandezza zur (aktuellen) Bestform auf.
Lionheart klingen mit Valley of Death II weiterhin wie hemmungslos überzeichnete Hardcore-Satire. Allerdings meinen die Oaklander ihren grotesken Beatdown auch diesmal todernst.
Kein redundanter Müßiggang, sondern das Nutzen von Optimierungspotential: Die wieder zu einer (neuen) Band gewordenen Woe verpassen Legacies of Frailty mit Legacies of Human Frailty ein Update.
Die ziemlich beeindruckende Black Metal-Diskografie von Andy Marshall wurde an dieser Stelle zugegeben erst durch seinen Banefyre-Gastauftritt auf den Radar gespült. Direkt zum Einstieg in das Jahr kommend, wäre Fuath III aber auch so Aufmerksamkeit gewiss.
Unmittelbar nach dem Jahreswechsel steht ein neues Gumshoes-Album bereit, das hat praktisch Tradition. Dass die Nacht davor jedoch auch ihre Schattenseiten haben kann, darüber erzählt Sam Sparks neun Geschichten auf Happy New Year.
2025 hat sich nicht nur Ryan Adams an New Orders Klassiker Blue Monday verhoben, sondern auch The National-Frontmann Matt Berninger im Zuge seines zweiten Soloalbums (das hierdurch eventuell eine Deluxe Edition angeteasert bekommt?).










