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Sechs Jahre nach Voices ringen sich Wormrot mit Hiss ein regelrechtes Grindcore-Feuerwerk mit in alle Richtungen offenen Genre-Fronten ab, das gewissermaßen ebenso den Zenit wie den Schwanengesang dieser Band-Konstellation darstellt.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint - oder heiligt der Zweck die Mittel? Jérôme Reuter alias Rome setzt sich auf Defiance mit leider egalem Singer-Songwriter-Folk für die Ukraine ein.
Nach 2014 haben sich Tombs - mittlerweile übrigens um Todd Stern als zweiten Gitarristen ergänzt - und ein Teil ihrer Anhängerschaft auseinandergelebt. Der Rest darf (und wird!) sich über Ex Oblivion freuen.
Als hätte man das 122 Minuten dauernde Dreifach-Mammutalbum American Heartbreak knapp zwei Monate nach seinem Erscheinen bereits verdaut, legt Zach Bryan in Form von Summertime Blues bereits neues Material vor.
Post Metal als Synthwave artikuliert: Final Light sind Cult of Luna-Mastermind Johannes Persson sowie James Kent alias Perturbator - und das Gespann klingt auf seinem selbstbetitelten Debütalbum als Fusion der jeweiligen Hohheitsgebiete exakt so, wie man es erwarten würde.
Baxter Dury wirft mit Mr Maserati (2001 to 2021) nicht nur die Frage auf, wieviel eine nominelle Best of-Compilation tatsächlich wert ist, wenn der absolut objektiv bemessen beste Song des Hauptdarstellers gar nicht vertreten ist.
Ein Jahr nach dem soliden The Ultra Vivid Lament bündeln die Manic Street Preachers auf der adäquat betitelten Compilation Covers 17 Interpretationen von Fremdmaterial, die sich über die Jahre (und seit Lipstick Traces 2003) angesammelt haben.
Yeah Yeah Yeahs-Gitarrist Nick Zinner veröffentlicht seine instrumentale Suite 41 Strings, die unter namhafter Beteiligung ursprünglich für den Earth Day 2011 entstanden ist, nun auch für die breite Öffentlichkeit auf physischem und digitalem Weg.
Fünf Jahre nach dem ernüchternden, sehr kurzen The Desaturating Seven verweilen Primus in einer ambivalenten Phase ihrer Karriere - die durch den Quasi-Titelsong der Conspiranoid EP auch mit dem bisher längsten Song der Band-Historie markiert wird.
Vielleicht ist Gelb ist das Feld ist mit knapp einer Stunde Spielzeit eine Spur zu lange ausgefallen, und hat unter seinen 14 Tracks zumindest auf den ersten Blick auch keine erschlagenden Konsen-Über-Hits parat. Gerade als Ganzes bündeln Bilderbuch so aber auch sicherlich das hippe Sommeralbum 2022.










