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Caio Lemos lässt Kaatayra nach der triumphalen 2020er-Jahrgang offenbar ausnahmsweise ruhen und konzentriert sich auf sein Alias Serafim. Eine Entscheidung, die sich - wie das Bríi-Zweitwerk Sem propósito nun eindrucksvoll unterstreicht - ausgezahlt haben dürfte.
The Five Stages of Grieve als instrumentale Ambient-Odyssee: Celebrations
She Walks in Beauty, wahrhaftig: Die unverwüstbare Marianne Faithfull rezitiert Gedichte des frühen 19. Jahrhunderts und streift dabei durch die ambienten Klangwelten von Warren Ellis.
Auf Hell Unleashed, ihrem ersten Album seit 2013, nutzen die Retro-affinen Briten von Evile den Schwung des rotierenden Besetzungskarussells für eine Hochleistungs-Achterbahnfahrt durch den Thrash - inklusive Schönheitsfehler.
The Five Stages of Grieve als instrumentale Ambient-Odyssee: Revelations
Als Konstante in einem stagnierenden Genre lassen sich Kauan natürlich auch in einem starken Postrock-Jahrgang nicht lumpen: Ice Fleet überzeugt bereits musikalisch ansatzlos, kommt aber sogar im Paket mit einem Tabletop-Game.
Die Hintergründe von Trhä bleiben mysteriös. Sicher ist nur, dass lhum jolhduc die dritte faszinierende, bockstarke Veröffentlichung innerhalb eines knappen Jahres von der Atmospheric Black Metal-Anonymität geworden ist.
Ryley Walker zelebriert auf Course in Fable ein neues Selbstbewusstsein - vor allem als Sänger, aber auch als Leithammel einer progressiv eingestellten 70s-Folk-Gang jenseits der offenkundigen Einflüsse.
Wenn eine Band eigentlich seit eigentlich jeher, im Falle von BIG|BRAVE spätestens aber seit dem Zweitwerk Au De La, derart angekommen ist, ist es natürlich hochgradig paradox, wenn sich ein Album wie Vital doch auch gewissermaßen wie eine Selbstfindungsphase anfühlt.
Aktueller ist vielleicht der Auftritt von Neptunian Maximalism im Rahmen des Roadburn Redux - der Ansatz von Solar Drone Ceremony ist allerdings ohnedies ein anachronistischer.










