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"It's a collection of 4 songs, which came together because oddly enough I have a real piano at home for the first time in my life." erklärt Fabian Altstötter sachlich und nüchtern die ohne viel Vorlaufzeit erschienene Schönheit Massifs of Me - ein unerschöpflich melancholisches Jungstötter-Juwel im EP-Format.
Fünf Jahre nach Lioness (und einem einhergehenden Madrugada-Revival) bringt Sivert Høyem seine Solokarriere wieder in Schwung: Roses of Neurosis zeigt den kammermusikalisch ausgeleuchteten Sophisti-Pop-Rock des Norwegers in unterschiedlichen Auslagen, stets auf einer zeitlos-zuverlässigen Basis.
Nur wenige Monate nach dem famosen Songs to Yeet at the Sun legt das Quartett aus Philadelphia mit einer weiteren EP nach: DisNigga Vol. 1 spaukt drei impulsive Momentaufnahmen vor die Flinte von Soul Glo.
Dass die Dänen von Iotunn fünf Jahre gebraucht haben, um ihrer Einstands-EP The Wizard Falls nun den mit über einer Stunde an theatralischen Sci-Fi-Progressive/Power-
Rusty Powers und Markov Soroka widmen sich nach ihrer Verneigung vor Half-Life 2 diesmal dem Kosmos von From Software: Maiden Astraea erscheint im Rahmen der GameGrooves Compilation Archstones: A Metal Tribute to Demon's Souls.
Carnage, ein im Corona-Jahrgang 2020 mangels Tourmöglichkeiten (und neben Solo-Klavierkonzerten) spontan entstandenes Kooperations-Werk, legt Zeugnis an: Die Cave and Ellis AG produziert nun nicht mehr nur Soundtrackarbeiten unter ihrem Duo-Banner.
Wenn es noch eines Beweises bedarf, dass die Welt vor einiger Zeit in eine Paralleldimension und alternative Zeitlinie abgebogen ist, dann liefert Fat Mike diesen mit Single Album: NOFX-Songs erschließen sich nicht mehr unmittelbar, sondern verlangen Zeit, um sich als Grower zu erweisen.
Eigentlich sollte man nach dem selbstbetitelten 2017er-Debüt und Alter The Stunt von 2018 wirklich längst darauf vorbereitet sein, dass Melt Downer den Noiserock beherrschen, wie nur wenige in ihrem Business. Trotzdem überrascht es via III dann doch nochmal aufs neue, wie verdammt gut diese Band doch ist.
Only Smith & Burrows Is Good Enough stimmt so leider nicht mehr, und auch die Zeilen „I love the snow, I love the rain/ Here comes the sun, it's all the same“ erweisen sich als eher weniger schmeichelhafte Bestandsaufnahmen.
Eher geschickte Ergebniskorrektur als eine tatsächlich neue Inkarnationen der Stadionrocker: Dave Grohl verpasst seinen Foo Fighters mit Medicine at Midnight eine erfrischend mondäne Inszenierung, kann dabei aber altgediente Schablonen weiter nutzen.










