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Ring Road bereitet der (zudem aus Windows Open, Flight Tower, Super João und Earth Crisis bestehenden) fünfteiligen (auch als Gesamtpaket erhältlichen) EP-Reihe von Dirty Projectors ein gutes Finale.
Phoebe Bridgers verlagert auf Copycat Killer mit Arrangeur Rob Moose (Sufjan Stevens, The National, Bon Iver, Vampire Weekend, Jay-Z) vier Songs ihres zweiten Studioalbums Punisher in ein orchestrales Ambiente.
Heavy Metal im Vikingerkostüm und Motörhead-Design: Erlend Hjelvik klärt auf seinem Solodebüt Welcome to Hel durchaus, wo sich seine Interessen mit jenen von Kvelertak und Djevel auseinander dividiert haben.
Die Tour mit seinen Bad Seeds musste Corona-bedingt abgesagt werden, also gibt es den Meister alleine am Fazioli-Piano: Nach dem Streaming-Event und doch noch vor dem Kinostart darf man sich Idiot Prayer: Nick Cave Alone at Alexandra Palace nun auch als schickes Livealbum ins Regal stellen.
Abstrakter textend als sonst dem Existentialismus auf der Spur, verliert Aesop Rock sich auf Spirit World Field Guide in einer selbst erdachten Fantasiewelt. Man folgt ihm dorthin gerne, selbstverständlich (und notfalls auch mit exklusiver Überlebens-Ausrüstung).
Zwei Jahre nach der nicht wirklich schlechten, aber dann eben doch deutlich schwächsten Eels-Platte, zeigt E mit einer versierten Routiniearbeit, dass er die konstante Qualität der 10er-Dekade nicht nur in das neue Jahrzehnt konservieren konnte.
Fünf Jahre nach Inversum und zwei nach der (hierfür von der Band als Initialzündung prolongierten) EP II hat wohl vor allem die Symbiose Syntheosis für eine veritable Frischzellenkur bei den Finnen gesorgt: Dark Buddha Rising gelingt mit Mathreyata ihr stärkstes Album seit langer Zeit.
Cliquey Bitches Debut EP Scorpio Scorpio wurde 2018 als Momentaufnahme von Mark Rains im Station House Studio in Echo Park aufgenommen und erscheint im November via Fettkakao erstmals auf Vinyl. Die generationsübergreifende Pop-Punk Supergroup von Allison Wolfe (Bratmobile), Alice Bag (The Bags) und Seth Bogart (Gravy Train!!!, Hunx and His Punx) überzeugt zum kulturellen Aktivismus.
Sally Anne Morgan macht auf ihrem Solodebüt Thread keinen Unterschied zwischen dem Folk der Appalachen und jenem der englischen Küsten, oder zwischen dem Gestern und Heute.
Langsam erschöpft sich der überschaubare Nachlass von Engine Kid, stellt anhand von Heater Sweats Nails jedoch justament auch die Frage, ob sich Greg Andersons alte Band eventuell zu früh aufgelöst haben könnte.










