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Dark Nights: Death Metal, das zweite Comic+Soundtrack-Crossover von DC und dem Metalbusiness, fährt (nach dem noch einen überschaubaren Rahmen einfangenden ersten Durchgang) eine erschlagende Schippe an (über die Genregrenzen hinausreichende) Prominenz auf - stellt dabei aber Quantität vor Qualität.
Lange und viele Anläufe haben die Kings of Convenience gebraucht, um ihr viertes Studioalbum über fünf Jahre hinweg in ebenso vielen Städten fertigzustellen. Mit Peace or Love kommen die Norweger am Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle exakt zur richtigen Zeit, um Gemüter mit ihrem abonnierten (kammermusikalisch ausgeschmückten) Indie-Folk zu beruhigen.
Rostam Batmanglij hat keine Angst vor Veränderungen, doch sein zweites Soloalbum Changephobia bestätigt vier Jahre nach Half-Light, dass der 39 eigentlich längst primär Soundästhet und Produzent ist, nicht Songwriter.
Anders Jakobson füllt das Archiv seiner schwedischen Grindlegende einmal mehr auf. Diesmal gibt es ein knappes Dutzend an “dr+slaskgitarr“-Demos für das vierte und finale Album von Nasum - Shift: Drums & Scratch.
The Center Won't Hold war den Split mit Janet Weiss nicht wert, daran ändert sich auch mit dem keinesfalls so absurd betitelten Path of Wellness nichts. Dennoch zeigt sich: Es geht für Sleater-Kinney weiter.
Ichiko Aoba versorgt neben grandiosen Live-Alben weiterhin mit liebenswürdigen kleinen Fußnoten zu ihrem jüngsten Studioalbum. Windswept Adan roots beleuchtet dabei seinem Titel entsprechend die Wurzeln der 2020er-Schönheit.
Einmal mehr keine Überraschungen, diesmal jedoch eher wieder ein wenig ins positive tendierend: Rise Against haben für Nowhere Generation wieder einmal ihr politisches Punkrock-Fließband angeworfen.
Im Jahr 2014 spielte Jack White in Detroit das mit dreieinhalb Stunden Dauer längste Konzert seines Lebens. Im Zuge der der Vault-Serie von Third Man Records ist Live at Masonic Temple nun auch physisch erschienen.
Auf der Wide Eyed Elk Ensemble EP bleibt Christopher Mansfield alias Fences dem auf Failure Sculptures eingeschlagenen Weg zwar treu, bewegt sich jedoch auch einen Schritt zurück in die davor liegende Vergangenheit.
Ryan Adams träumt in Big Colors und von den 1980ern, von Bruce Springsteen und Tom Petty: Knapp zwei Jahre nach dem ursprünglich anvisierten Releasetermin erscheint das 18. Studioalbum des 46 jährigen Amerikaners.










