Suche nach: tv on the radio
Man kann Iggy Pop ja wirklich zugute halten, dass er mit Every Loser nach dem gerne unter Wert verkauften Leisetreter-Vorgänger Free noch einmal den Plan fasst „die Scheisse aus den Hörern zu prügeln“. Einzig: dafür fehlen einfach die wirklich überzeugenden Songs.
| HM | EPs | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 | [mehr…]
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We're Not Here to Be Loved behaupten Fleshwater kokett kalkulierend, wissen hinter dem plakativ aus den 90ern geholten Artwork ganz genau: Man kann dieses so frontal über die Nostalgieschiene abholende Debütalbum kaum nicht unmittelbar ins Herz schließen.
Nach zwei grandiosen EPs hat spätestens das Zusammentreffen mit Portrayal of Guilt den Hype um das erste Studioalbum von Chat Pile in enorme Höhen getrieben. God's Country hält diesem Erwartungsdruck nun weitestgehend stand.
Als hätte man das 122 Minuten dauernde Dreifach-Mammutalbum American Heartbreak knapp zwei Monate nach seinem Erscheinen bereits verdaut, legt Zach Bryan in Form von Summertime Blues bereits neues Material vor.
Die Rückkehr von Dredg lässt weiter auf sich warten. Vielleicht hat Mark Engles den Sound seiner Allstar-Band Black Map für deren Drittwerk Melodoria auch deswegen noch weiter in die eigene Vergangenheit geöffnet.
Sleep Token versuchen auf This Place Will Become Your Tomb den eigenwilligen Konsens zwischen Formatradio-Mainstream und konsumfertigen Pop mit denselben Mitteln zu erzwingen, wie vor zwei Jahren auf Sundowning - nur in weniger überzeugend.
Eine Selbstfindung im Jazz: Vier Jahre nach seinem Sieg beim Eurovision Songcontest spielt Salvador Sobral mit seiner teils neu besetzten Band auf Bpm erstmals ausschließlich eigene Songs.
Black Midi haben den improvisierten Ansatz von Schlagenheim auf Cavalcade gegen vorbereitetes Songwriting getauscht - was der Unberechenbarkeit der britischen Senkrechtstarter jedoch eigentlich keinen Abbruch getan hat.










