Tyler Bates & Gunship – Revolution.exe
„My history with Gunship began a few years ago when we wrote Berserker‘ for the Dark Nights Death Metal album,“ so Tyler Bates. „Revolution.exe picks up where we left off. Dave Lombardo’s drumming is pure fire. This song is a banger. I hope y’all love it!„
Naja. Zumindest der Teil mit dem „Weitermachen-wo-man-
Dass Revolution.exe ein veritabler Banger sei, darüber kann hingegen zumindest diskutiert werden. Was wie die martialische Geste eines futuristischen Soundtracks beginnt, schaltet zumindest schnell in eine Art alternativerockige Metal-Version von Unicorn um. Eingängig, aber nicht wirklich zwingend. Zumal der kraftvolle, aber relativ uninspirierte Refrain enttäuscht, mag er sich auch noch so gallig in die Kurve legen – und spätestens nach der austauschbar riffenden Bridge auch mal aggressiver im Hintergrund schreien dürfen.
Wo die Kooperation also schon seinen ästhetischen Reiz hat, ist sie kompositorisch einfach in jeder Hinsicht zu generisch und konventionell angelegt – das (hier zugegeben eh als Gemeinschafts-Aktivität angegebene) Songwriting ist bei aller Liebe einmal mehr nicht die Stärke des Produzenten und Manson-Mitglieds. Gut also, dass er sich auf das immer wieder fesselnde Charisma von Gunship verlassen kann.
Als erste Veröffentlichung von Bates’ eigenem Label Gravel and Echo Recordings versetzen die 4 Minuten wohlwollend betrachtet jedenfalls nur sehr bedingt in den Hype-Modus.


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