Suche nach: the vines
Craig Nicholls hat sich die relative Inspiration von Wicked Nature behalten, dazu aber zu einer altbekannten Kompaktheit zurückgefunden - und mit In Miracle Land insofern das wahrscheinlich überzeugendste Album der Vines seit Winning Days aufgenommen.
Die Zahl all jener, die noch einer neuen Veröffentlichung der Vines entgegenfiebern dürfte mutmaßlich bereits gering genug sein. Die Zahl all jener, die sogar auf ein Doppelabum der Australier warten...nun ja. Dabei hätte 'Wicked Nature' um einigen Ballast erleichtert eine durchaus runde Sache werden können.
Keine Ahnung, wie man sich für einen derartigen Künstlernamen entscheiden kann. Aber daran, dass Cassie Wieland als Vines im vergangenen Jahr mit Birthday Party ein wirklich schönes Debütalbum gelungen ist, erinnert nun die Appendix-Standalone-Single Being Loved Isn't the Same As Being Understood.
Who Loves the Sun endet mit dem in seiner weitestgehend introspektiven, nur kurz mit Gewalt aus dem Rahmen gezupften Acoustic-Appendix October All the Time zwar annähernd dort, wo wir Chat Pile 2025 mit In the Earth Again verlassen haben.
Das Fleshwater- und Vein.FM-Splitterprojekt Living Weapon destilliert die Vorgabe seiner 2021er EP Paradise auf dem Debütalbum Death in the Family primär auf die pure Funktionalität.
Absent From The Morning Headcount alleine sind schon Grund genug, an einem ungemütlich stürmischen Juni-Abend ins Sub zu pilgern. Der Rahmen mit Eccco und den kanadischen Headlinern Emma Goldman drumherum macht die Sache aber natürlich noch zwingender.
Sicher empfiehlt sich (der ja bekannterwmaßen keinen Bock auf diesen Job habende) Josh Scogin einmal mehr als idealer Nachfolger für Greg Puciato bei Better Lovers. Vor allem macht They Are Survived aber auch deutlich, wie schade es ist, dass '68 mit ihrem fünften Studioalbum einen Schlussstrich unter ihre Existenz ziehen.
"I hope i appear in your dreams", heißt es einmal inmitten der poetisch schwelgenden Lyrics von Erase the File. Soweit ist es vielleicht noch nicht - doch eine der vielversprechendsten Bands der jungen Metalcore-Zunft hält ihre 2025 gegebenen Versprechen zumindest derart ansatzlos, dass sie bis auf weiteres nicht so einfach aus der Wahrnehmung verschwinden will.
Die hiernach mutmaßlich zu Grabe getragen werdenden At the Gates bäumen sich mit dem selbstreferentiellen Tribut The Ghost of a Future Dead ein letztes Mal als Melodic Black Metal-Instanz auf: RIP Tompa!
Poison the Well ist mit Peace in Place nach 17 Jahren ein nahezu ideales Comeback gelungen - vielleicht sogar das Album, auf das man als Fan seit 23 Jahren gewartet hat? Indem es das Werk ist, das Versions nicht sein konnte, bieten das Kerntrio Jeffrey Moreira, Ryan Primack und Chris Hornbrook - im Studio ohne Gitarrist Vadim Taver und Bassist Noah Harmon arbeitend - jedenfalls ein ideales Bindeglied zwischen den beiden Converge-Platten von 2026 an.






![Emma Goldman, Absent From The Morning Headcount, Eccco [01.07.2026: Sub, Graz] Emma Goldman, Absent From The Morning Headcount, Eccco [01.07.2026: Sub, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2026/07/IMG_7925.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)



