Album
"Where we're out there having fun/ In the warm California sun", heißt es im zeitlos surfenden Klassiker von Henry Glover, der 1960 von Joe Jones (bzw. drei Jahre später auch The Rivieras) interpretiert wurde.
Kovtun aus São Paulo haben seit 2013 im Jahrestakt (teilweise sogar mehrere) (sehr) gute Platten veröffentlicht - Black Goat ist in dieser Konsistenz an einer neuen Front dennoch ein Karriere-Highlight in der ausufernden Diskografie.
Als hätten Every Time I Die vor lauter Party-Stimmung eine Dillinger-Panik-Attacke im Metalcore bekommen: Alex Eilers zelebriert als Funeral Language auch auf Thank You for Your Dead Body maßgeschneiderte Fan Fiction.
Das Artwork mag eine relativ schamlose Adaption von Violet Bent Backwards over the Grass sein, doch holt sich Tyler Ballgame die Inspiration für sein Debütalbum For The First Time, Again in erster Linie von wo anders her.
Komponiert im andereBaustelle Studio und aufgenommen mit Seth Manchester in Rhode Island ist Spillings das auf der Achse Montréal / Berlin erdachte Kollaboration von Mathieu Ball und Liam Andrews.
Robbie Williams beendet die längste Plattenpause seiner Karriere - fast zehn Jahre sind seit The Heavy Entertainment Show vergangen und immerhin über sechs seit The Christmas Present - mit Britpop, das so betont kraftvoll auftretend auch als Statement verstanden werden will.
Backengrillen spielen als die erste von zwei Post-Refused-Splittergruppen auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum selbstpeoklamierten „Anti-fascist, anti-racist, free form Death Jazz“.
Nach einem erstaunlich starken Start in das neue Jahrtausend haben es sich Kreator zuletzt relativ solide liefernd auf einen die Stärken der Band nicht mehr fokussierenden Autopilot geschaltet gemütlich gemacht (bzw. mit Hate Über Alles gar frustrierend enttäuscht). Krushers of the World schickt sich jedoch an, wieder hungriger aufzutreten.
Shaking Hand aus Manchester empfangen anhand ihres zwischen den Stühlen des Indie, Midwest Emo und Post- wie Mathrock sitzenden Debütalbums all jene mit offenen Armen, die die 90er vermissen.
Brothers Won't Break, fürwahr: Die drei Jarman-Brüder beenden mit ihrem neunten Studioalbum Selling a Vibe über fünf Jahre nach Night Network ihre bisher längste (nur bedingt unterbrochene) Plattenpause.










