Album
Jop, - trotz irritierender "Ich bin mit meiner Karriere okay"-Interviews mit der....Frontfrau?? - sind keine Missverständnisse möglich: Leo Rising ist definitiv ein Danko Jones-Album. Und wie der Frontmann zurecht garantiert - einmal mehr ein verdammt solides!
Everything May Soon be Goon: In den zehn Jahren seit seinem vielerorts als veritablen Klassiker betrachteten Debüt war Tobias Jesse Jr. als ausgezeichneter Songwriter hinter dem Rampenlicht allgegenwärtig. Für Shine, sein nicht mehr für möglich gehaltenes zweites Soloalbum, hat er (ungeachtet des wohl größten Jumpscare-Terrors 2025) jedoch ein paar der vermeintlich eher langweiligeren Kompositionen auch für sich selbst aufgespart.
Mit der herrlich beschwingten Vorabsingle Delirium hat C(hris) Duncan unmittelbar für sein fünftes Soloalbum angefixt. Leider kann It's Only a Love Song die daraus entstandene Erwartungshaltung nicht ganz stemmen.
Colter Wall hat bereits einen Platz im Pantheon moderner Klassiker des Country und Western sicher; er muss als Massenphänomen, das in seiner Nische bleibt, niemandem mehr etwas beweisen. Genauso klingt Memories and Empties nun.
Eine Kooperation von Chat Pile und Hayden Pedigo musste man wahrlich nicht auf seiner 2025er-Bingo-Karte haben. Doch nun ist es einfach nur die natürlichste Sache einer traurigen Welt, wie schlüssig und selbstverständlich die beiden Parteien auf In the Earth Again miteinander als Einheit funktionieren - und harmonieren!
Ob Tyler Childers in diesem Leben noch einmal die Rufe nach einem konventionell die Erwartungshaltungen erfüllenden Album bedienen wird? Unter der spirituellen Leitung von Rick Rubin verlässt er mit Snipe Hunter jedenfalls erst einmal mehr ein gutes Stück weit jene Gefilde, denen er seine Appalachian/ Country-Popularität verdankt.
Sehr erfrischend: Für Horizons/West, ihr viertes (sehr) gutes Reunion-Album am Stück, vertrauen Thrice nicht nur dem Autopiloten - wenngleich weniger konsequent, als in der Eingangsphase der Platte proklamiert.
Mit gerade einmal zwanzig verstrichenen Monaten seit dem Release ihres Debütalbums haben The Last Dinner Party den mit Prelude to Ecstasy entfachten Hype eigentlich nicht abflauen lassen. Dennoch erntet From the Pyre nun gefühlt markant weniger Aufmerksamkeit als sein Vorgänger.
The Womb of the World lehnt sich expressionistischer, selbstsicherer und demonstrativer in jene Extreme, zwischen denen sich Qrixkuor auf Poison Palinopsia (2021) und Zoetrope (2022) - wie man jetzt weiß: erst andeutungsweise - bewegt haben.
Ethan Lee Carthy spricht über das (je nach Zählweise) vierte Studioalbum seiner Band als „the most positive record to date“ und sagt: “I wish for a better version of myself, for myself and a better world for us all“. Doch was bedeutet dies tatsächlich für Observance?










