Suche nach: Die Nerven
Ja, An Eraser and a Maze hält das Versprechen von Look How Far... weitestgehend und zieht die mit Strangers to Ourselves (2015) und The Golden Casket (2021) doch enttäuschende Formkurve von Modest Mouse erfreulicherweise wieder nach oben.
Und das nächste Comebackalbum im Comeback-Jahrgang 2026: Hard-Fi wollen es nach 15 Jahren mit ihrem Viertwerk Sweating Someone Else’s Fever noch einmal wissen.
Man darf sich nicht von dem mit der gewohnten Band-Ästhetik brechenden Shepard Fairey-Artwork täuschen lassen: Mike Ness hat mit Born to Kill endlich wieder ein in nahezu jeder Hinsicht typisches Social Distortion -Album aufgenommen.
Sicher empfiehlt sich (der ja bekannterwmaßen keinen Bock auf diesen Job habende) Josh Scogin einmal mehr als idealer Nachfolger für Greg Puciato bei Better Lovers. Vor allem macht They Are Survived aber auch deutlich, wie schade es ist, dass '68 mit ihrem fünften Studioalbum einen Schlussstrich unter ihre Existenz ziehen.
Die Kanadier von Angine de Poitrine sind gerade rechtzeitig vor dem Release ihres zweiten Studioalbums Vol. II durch eine Session bei KEXP zur viralen Attraktion geworden.
Lionheart klingen mit Valley of Death II weiterhin wie hemmungslos überzeichnete Hardcore-Satire. Allerdings meinen die Oaklander ihren grotesken Beatdown auch diesmal todernst.
Alex Kent und Sylvie Simmons machen nach dem Ende von Sprain (personell durch Drummer Andrew Chanover und Bassist Wes Nelson sowie mittlerweile auch Elizabeth A. Carver an Gitarre, Keyboard und Sampler ergänzt) unter dem Banner Shearling weiter - und steigern sich mit dem Debüt Motherfucker; I am Both: "Amen" and "Hallelujah"... gleich mal in einen 63 minütigen Nervenzusammenbruch von einem Album hinein.
Spoiler: Das Album mit dem Song des Jahres hat es ebenso wenig in das reguläre Ranking der Jahrescharts geschafft, wie zwei jener drei Platten (aus der Feder von Ryan Adams, Sun Kil Moon bzw. Deftones), deren Reviews in Sachen Klick-Zahlen auf dem 2025er-Treppchen stehen.
„Dancin' is good for ya!“: King Gizzard & the Lizard Wizard toben sich aktuell neben ihren opulenten Phantom Island-Orchester-Shows mit schweißtreibenden Rave-Sets aus.
Im Sad Reminders-Subreddit bringt es jemand ganz gut auf den Punkt: Ein bisschen ist Next Stop Vienna to Rome das Song-Äquivalent zu „der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen".









![King Gizzard & the Lizard Wizard, Maddie Ashman [12.11.2025: Gasometer, Wien] King Gizzard & the Lizard Wizard, Maddie Ashman [12.11.2025: Gasometer, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/11/IMG_9715-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)
