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Seit 2020 sprudeln die Veröffentlichungen ohne erkennbare Anstrengung aus Vern Matz heraus. Dass The Moon is a Harsh Mistress jedoch eine verhältnismäßig schwere Geburt war, hört man der Platte konsequenterweise kaum an.
Pain to Power, das lange hinausgezögerte Debütalbum von Maruja, ist nicht das erhoffte Meisterwerk geworden. Aber als verlängerter Arm der vorausgeschickten EPs sind die aufgefahrenen 51 Minuten definitiv alles und sogar noch mehr, als Knocknarea (2023), Connla'
Darüber zu mutmaßen, ob die „interpersonal reasons“, die zum Ausstieg von Bassist Max Oleartchik führten, auch politischer Natur gewesen sein könnten, ist letztlich müßig. Fest steht nämlich, dass Double Infinity vor allem eine stilistische Zäsur für Big Thief darstellt.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.
Pünktlich zu ihrem Vieteljahrhundert-Jubiläum beenden Pharaoh Overlord die für sie schier unendliche Pause von einer halben Dekade Studio-Abstinenz mit Louhi - einem weiteren Karriere-Highlight.
Salopp formuliert hätten Bush nach The Kingdom (2020) und The Art of Survival (2022) die dritte tolle Platte am Stück vorlegen können, hätten Gavin Rossdale und Intimus Erik Ron die Produktion von I Beat Loneliness jemand anderem überlassen.
Hang on in There ist die Debütsingle von - Achtung, Verwechslungsgefahr! - Evelyn Gray. Die Freude über diesen gelungenen Neuanfang wird allerdings vorerst noch durch die Trauer über einen Abschied überdeckt.
Liam Neighbors alias A.L.N. alias Mizmor atmet nach der Hell-Kooperation Alluvion abseits seiner angestammten Doom-Pfade durch: Mnemonic: Ambient Mosaic ist ein - sich im Titel und dem passgenauen Artwork ideal erklärendes - zehnteiliges Kaleidoskop aus homogenen, sekulär-klerikalen Stimmungsbildern.
Marissa Nadler stimmt auf New Radiations, den Nachfolger zu ihrem 2021er-Album The Path of the Clouds, mit der Milky Burgess-Cover-Kooperation The Bloody Gardener ein.
Dass die sich ansonsten viel Zeit lassenden Grails nur knapp eineinhalb Jahre für Miracle Music, den Nachfolger zu Anches En Maat, benötigt haben, grenzt wohl tatsächlich an ein kleines Wunder.










