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2025 hat sich nicht nur Ryan Adams an New Orders Klassiker Blue Monday verhoben, sondern auch The National-Frontmann Matt Berninger im Zuge seines zweiten Soloalbums (das hierdurch eventuell eine Deluxe Edition angeteasert bekommt?).
Mit (semi)großen Namen gespickt ist Michael Showalter's Oh. What. Fun. ist eine einzige Vollkatastrophe von einem desaströs unamüsanten Weihnachtsfilm. Was hat der dazugehörige Soundtrack zu bieten?
Da kann die versammelte Mannschaft im Booklet der Platte noch so traurig schauen: Live God ist ein den süchtigen Fan glückselig machendes, im Endorphinschub taumeldes Stück an beinahe unverschnittenem Nick Cave & The Bad Seeds-Heroin.
Sehr erfrischend: Für Horizons/West, ihr viertes (sehr) gutes Reunion-Album am Stück, vertrauen Thrice nicht nur dem Autopiloten - wenngleich weniger konsequent, als in der Eingangsphase der Platte proklamiert.
Pünktlich zu ihrem Vieteljahrhundert-Jubiläum beenden Pharaoh Overlord die für sie schier unendliche Pause von einer halben Dekade Studio-Abstinenz mit Louhi - einem weiteren Karriere-Highlight.
Die eleganten Post-Art-Avantgardisten These New Puritans verschmelzen auf Crooked Wing Elemente ihrer bisherigen vier Studioalbenzu ihren bisher schöngeistigsten, vielleicht sogar zugänglichsten und ganzheitlichsten Werk.
Dass die sich ansonsten viel Zeit lassenden Grails nur knapp eineinhalb Jahre für Miracle Music, den Nachfolger zu Anches En Maat, benötigt haben, grenzt wohl tatsächlich an ein kleines Wunder.
„Slow Husky play noir indie rock. (…) Influenced by The Cure, The Smiths, Radiohead, PJ Harvey, and Anna Calvi“ steht in der Bio des jungen Quartetts aus Colchester. Nachzuhören ist dies bisher auf einer einer selbstbetitelten ersten EP.
Wirklich schön, wenngleich letztlich ein bisschen zu egal: Der ehemalige Kaiser Chiefs-Lenker Nick Hodgson hat mit einem 00er-Indie-Allstar-Quartett im Rücken als Everyone Says Hi gewissermaßen die angenehme Antithese zu den ersten beiden Alben seiner ehemaligen Band aufgenommen.
Trembling Level ist nicht nur der erste neue Song von Poison the Well seit über eineinhalb Jahrzehnten. Er stemmt auch all die Erwartungshaltungen, die an die Reunion der stilprägenden Band gebunden sind.










