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FOH NOISE VOL 5 bedeutet die nächste Episode an seriellem Harsh Noise-Terror von Spencer Hazard und Dylan Walker unter dem Full of Hell-Banner - abermals eher ein Anreißen von potential, als dessen erschöpfende Ergründung.
Full of Hell wollen die Adult Swim-Single Language of Molting Cherubs als Conclusio der Phase von Trumpeting Ecstasy (2017) und Weeping Choir (2019) verstanden wissen - sie funktioniert aber im Grunde auch als direkte Überleitung zu Grave of a Dog.
Es ist irgendwo absurd, dass anhand von Honky Tonk Hell auf einschlägigen Plattformen leidenschaftlich darüber diskutiert wird, wie ein Musiker mit asiatischen Wurzeln derart ansatzlos im unamerikanischen Genre des Country aufblühen kann.
Selbst wenn man grundlegend nichts mit dem Redneck-Metal von Hellyeah zu tun hat, kommt man um Welcome Home kaum herum: es ist schließlich die letzte Platte, auf der Vinnie Paul Schlagzeug gespielt hat.
Hello Exile bestätigt, was die starken Interimssingles Toy Soldiers, The Freaks und No Penance / Cemetery Garden ohnedies schon erwarten ließen: Das leicht schwächelnde After the Party hat keinen Qualitätsniedergang bei den so konsitenten Menzingers eingeleitet.
Full of Hell haben sich spätestens 2017 mit Trumpeting Ecstasy endlich in ihre eigene Liga katapultiert. Da macht es natürlich Sinn, dem etablierten Erfolgsrezept mit Weeping Choir ein adäquates Update zu verpassen.
Sowohl HELL (mit HELL auf Platz 30) als auch Primitive Man (mit Caustic auf Platz 6) prägten unsere Jahrescharts 2017 massiv. Knapp zwei Jahre später kommt es zum vielleicht unausweichlichen Split-Treffen der beiden Doom-Schwarzmaler.
Psychedelischer Vintage Heavy Metal mit okkulter Proto Doom-Schlagseite aus Kopenhagen: Demon Head bedienen mit Hellfire Ocean Void zwischen The Devil's Blood und Danzig, The Cult und Beast Milk, Witchcraft und Hexvessels als solide Svart-Stangenware.
Mit dem regelrecht klassisch veranlagten Ketzbrocken (sic!) Trumpeting Ecstasy steht das Grind-Quartett aus Maryland nur augenscheinlich auf eigenen Beinen - speit hinter der wieder deutlicher seine Kernkompetenzen fokussierenden Ausrichtung aber gerade deswegen das bisher stärkste Album des überquellenden Full of Hell-Katalogs aus.
Die Hollywood-Realfilmumsetzung des Klassikers Ghost in The Shell hatte von vornherein einen schweren Stand, scheint sich nun aber weitestgehend doch relativ wacker zu schlagen - wie neben dem dazugehörige Soundtrack von Clint Mansell auch die simultan erscheinende Music Inspired By The Motion Picture-Compilation nahelegt. An der (bis heute nichts von seiner unwirklichen Faszination eingebüßt habenden) Arbeit von Kenji Kawai für den 1995er Anime kommt diese zwar natürlich nicht heran, liefert bis auf einige wenige Ausfälle aber durchaus stimmungsvoll ab.










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