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Hellen Keller statt Honk Kong: Placebo deuten mit der fabelhaften Re:Created-Version ihres Debüts im Rücken pünktlich zum Beginn der 30th Anniversary Tour der atmosphärischen Instrumental-Schönheit H.K. Farewell um.
Mehr noch als auf dem bereits erstaunlich straight als zumindest relativer Black Sabbath-Worship ausgerichteten Submersus hält M.S.W. die Dinge auf Shame erstaunlich kompakt.
Hell Hole bietet „Christ-filled chaotic metalcore“ für all jene, die Norma Jean und The Chariot vermissen, mehr Zao in ihrem Leben wollen, oder unter den unzähligen Every Time I Die-Epigonen den religiösen Faktor suchen.
Für die sympathischen Sunshine-Baggy-Britpopper von Dodgy wird es immer einen Platz im Genre-Herzen finden. Daran ändert auch Hello Beautiful, ihr erstes Lebenszeichen seit zehn Jahren, nichts.
Die EP Broken Sword, Rotten Shield recycelt Songs, die Spencer Hazard eigentlich für Reaper‘s Gong geschrieben hat - wirkt dabei aber viel eher noch wie eine Resterampe für Coagulated Bliss.
A.L.N. (a.k.a. Mizmor) kehrt nach seinem Solo-Intermezzo Prosaic (2023) für Alluvion nicht nur wieder zur Kooperation-Schiene von Dialetheia (2020) und Myopia (2022) zurück, sondern auch in die vertraute Gesellschaft von Kumpel M.S.W. (alias Hell).
SpiritWorld finden ihr Helldorado, indem sie ihre Western-Party über den Crossover T(h)rash hinaus peitschen - ziemlich sicher sogar zum Jump-the-Shark-Moment ihrer Karriere.
Mit Oxidized sind Frontierer ihrer Ideallinie 2021 vielleicht so nahe gekommen wie möglich. Insofern ist es schon vernünftig, dass Pedram Valiani seiner Band mit The Skull Burned Wearing Hell Like A Life Vest As The Night Wept hinterrücks ein paar neue Tricks beizubringen beginnt.
Der mittlerweile in Kanada ansässige Andrew Nolan fokussiert sich ganz auf seine deklarierten Lehrlinge Full of Hell, kann den Ocean City-Grindern auf Scraping the Divine aber keine neuen Tricks beibringen.
To All Trains blick eigentlich giftig nach vorne, hat auf Metaebene aber natürlich einen sentimental-bittersüßenBeigeschmack: Das erste Shellac-Album seit zehn Jahren ist mehr noch das letzte Studioalbum des zehn Tage vor der Veröffentlichung überraschend verstorbenen Steve Albini.










