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Robert Smith geht nach 16 Jahren auf Nummer Sicher und hat mit dem so lange versprochenen Songs of a Lost World ein Album fertiggestellt, das vom Gros seiner Gefolgschaft als künftiger Klassiker im Kanon von The Cure wahrgenommen zu werden.
Ist Forgiveness & the Grain in der Schnittmenge aus Hum und Boris die Umkehrschub-Reaktion auf das Empire State Bastard-Debüt Rivers of Heresy aus dem Vorjahr? Oder gar das Album, das knapp zwei Dekaden nach dem unsterblichen Music for a Nurse aus der Erinnerung an den schönsten Oceansize-Song heraus gewachsen ist?
Neun Jahre nach Chrissybaby Forever ist I Wanna Run Barefoot Through Your Hair als viertes Studioalbum von Christopher Owens‘ niemals schlecht gewesener, jedoch niemals ganz die Erwartungshaltungen stemmen könnenden Solo-Diskografie das Werk, auf das man seit dem Ende von Girls gewartet hat.
It's better to burn out than to fade away: „Japandroids have not broken up. But Japandroids are over.“ Ein gelungeneres Farewell als Fate & Alcohol hätte es für dieses Ende kaum geben können.
War das 2021er-Debütalbum The Live Long After ein Schmelztiegel der unbändigen Natur von Sugar Horse, legt das britische Quartett dem Nachfolger The Grand Scheme of Things nun mutwillig ein Korsett an. Mit suboptimalen Auswirkungen.
"Watch it change in my hands/ Watch the whole goddamn world change": Im Jahr der Kreuz-Artworks jubeln Chat Pile darüber, dass sie ihr Zweitwerk Cool World justament zum Jubiläum des ersten Korn-Klassikers veröffentlicht haben.
Marie Ulven Ringheim ist der Bedroom-Intimität endgültig entwachsen und schickt ihren Pop mit dem zweiten Girl in Red-Album I'm Doing It Again Baby! auf die großen Bühnen dieser Welt. Dass er dort relativ glanzlos untergehen könnte, stört sie nicht.
Da werden Erinnerungen an Kid A und Amnesiac wach. Denn dem Titel zum Trotz erklärt Jonny Greenwood zu Cutouts: „There’s certainly no sense that these are leftovers – it’s just another record".
"NO TITLE AS OF 13 FEBRUARY 2024 28,340 DEAD" hat sich das politische Engagement des kanadischen Kollektivs als Statement auf die im Kriegszustand der Welt wehenden Fahnen geschrieben. Darunter räumen Godspeed You! Black Emperor ihren Patent-Sound allerdings auf.
Darker, Louder, das zweite Studioalbum der There Will Be Fireworks-Splittergruppe New Year Memorial, bringt die PS seines angedeuteten Potentials zwischen Jimmy Eat World und Snow Patrol auf frustrierende Weise einfach nicht auf den Boden.










