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Mit einem klug gewählten Release-Termin nur wenige Tage nach Silvester war dem Sprints-Debüt Letter to Self ohne große Konkurrenz ein gebührendes Maß an Aufmerksamkeit gewiss. All That Is Over veröffentlicht die Band aus Dublin dagegen selbstbewusst zu einer weitaus umkämpfteren Phase des Jahres.
Nach der ersten Single Calcify, die sich im August 2024 Gehör in der Doom-Szene verschaffen konnte, legen Birdwitch mit Bless the Spark That Found its Home nun eine noch allumfassendere Talentprobe vor.
Mit Human Happens und Paint Me A Picture lassen Magdalena Bay nur wenige Wochen nach Second Sleep und Star Eyes schon die nächste Tranche eines rundum tollen Single-Duos vom Stapel.
Amoeba bleiben das Beste, was Mark Kozelek in den vergangenen zehn Jahren passiert ist. Allerdings degradiert er die ungarische Band auf Vol. II doch merklicher als bisher zur Projektionsfläche monoton ausgelutschter Sun Kil Moon- Manierismen. Inklusive schräger Rebellionen.
Trotz spürbarem Gefälle: Man muss sich auf dem vierten Album von Nation of Language nicht nur die Kirschen herauspicken, um durch Dance Called Memory ein paar der schönsten Songs vorzufinden, die dem verträumten Indie Synth Pop und New Wave in jüngerer Vergangenheit geschenkt wurden.
The World Is Still Here and So Are We stellt die Gretchenfrage: Wie Viel ist ein sehr gutes Future of the Christian Fitness-Album wert, wenn es unter dem Banner von Mclusky laufen muss? Mit einem halben Jahr Abstand lautet die überraschend befriedigende Antwort: relativ/ ziemlich viel!
Der Tumult um einen Beinahe-Split im Sog des ernüchternden The Light Age haben sich als Wachstumsschmerzen ausgezahlt: Auf Combust erfüllen Many Eyes endlich die hohen Erwartungshaltungen!
Mit Chrome Jets veröffentlicht Billy Corgan das seit vergangenem Jahr angeteaserte Überbleibsel aus dem sehr soliden Aghori Mhori Mei - im Verbund mit einem Zoo Station-Cover natürlich wahlweise teuer oder schweineteuer via Madame Zuzu vertrieben.
Ein brachialer Reality Check mit düsteren Ausschten und guten Nachrichten: Auch mit ein paar neuen Faktoren in der bewährten Formel verschieben sich die Grenzen des Conan‘schen Hohheitsgebietes durch Violence Dimension kaum.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.










