Suche nach: r. ring
Fünf Jahre nach Black Pudding experimentiert das kongeniale Duo Mark Lanegan und Duke Garwood auf seinem zweiten Kooperationsalbum With Animals, wie konsequent sich ambienter Blues das Fleisch von den Knochen schälen lässt.
Honne kalkulieren ihre locker-kontemplativ-tanzbare Elektronik schwerelos zu den All Inclusive-Pool-Landschaften des Sommers und bleiben dabei so unverbindlich, wie Love Me / Love Me Not es als Titel ihres Zweitwerks bereits andeutet.
Devon Welsh bleibt auf seinen offiziellen Solodebüt Dream Songs dem inszenatorischen Minimalismus seiner ehemaligen Band treu, findet aber musikalisch ein neues Zuhause für seine charakteristische Stimme.
Zweite Runde im regelfreien Barknuckle-Fight, den Frontierer zwischen den glitchenden Fronten aus Mathcore, Noise, Metalcore, Djent, Sludge und manisch wütender Electronica anzetteln: Unloved eskaliert bei genauerer Betrachtung jedoch um das Quäntchen vielseitiger, als das Gemetzel auf Orange Mathematics.
Eine wütende, kompakte Platte zwischen den Extremen: Ostraca zerreißen sich auch auf ihren dritten Studioalbum Enemy zwischen Himmel und Hölle einer intensiv kanalisierten Screamo-Leidenschaft.
Auch auf der letzten der drei Ceremonies of Consolidation-EPs erfindet sich die Urgewalt aus New Orleans bis zu einem gewissen Grad neu: Rhea Sylvia ist tatsächlich die angekündigte Verneigung vor Alice In Chains geworden - wenn auch wesentlich subtiler, als erwartet.
Sehr schön, dass es das eigenwillige Kollektiv aus Manhattan also überhaupt noch gibt. Abseits davon verweigert das mysteriöse Kazuashita allerdings gravierendere Erkenntniswerte konsequent und kommt nicht zum Punkt.
Stranger Fruit ist zwar das bisher kompletteste Album der mittlerweile zur vollwertigen Band herangewachsenen Zeal & Ardor. Dennoch will der bipolare Stilspagat des Manuel Gagneux wie schon auf dem faszinierend eigenwilligen, aber vor allem unausgegorenen Rohdiamanten Devil is Fine weiterhin nicht restlos überzeugend funktionieren.
Damon Albarn setzt knapp 14 Monate nach dem von Gästen überlaufenen Zeitgeist-Sampler Humanz mit The Now Now zum minimalistischen Umkehrschub an: Nahezu ohne Features auskommend findet das sechste Studiowerk seiner Cartoonband erstaunlich nebensächlich zurück zu einem homogenen Albumwesen samt stimmigen Identitätgefühl der Gorillaz.
Nachdem sich das lange angekündigte Endgame - Studioalbum Nummer 12 von The Roots - weiterhin verzögert, legt Black Thought im Verbund mit Produzent 9th Wonder in Form der EP Stream of Thought, Vol. 1 tatsächlich noch sein offizielles Solodebüt vor.










