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Der 2016 verstorbene Jamie Schnetzler war einer der besten Sänger der Szene. Davon zeugt eine kurze, aber umso infernaler keifende Karriere. Das nicht mehr für möglich gehaltene Comeback von Destroyer Destroyer muss mit diesem Umstand leben - und tut dies mit der EP Void auch auf sehr überzeugende Weise.
Der Bandcamp Friday fördert mitunter Kurioses zu Tage. Diesmal: Mike Vennart's - nomen est omen! - "4 post-rock wank offs for cash". Die nach dem Monstrum The Familiar aus den Archiven gehobene, beinahe im Alleingang gestemmte Auftragsarbeit (“Me - everything. Drums by unknown drummer. Mixed by Steve Durose”) erfüllt den ehemaligen Oceansize-Kopf jedenfalls auch zehn Jahre später nicht gerade mit Stolz.
Der Country-Teaser am Ende von Daily Blues erweist sich zumindest vorerst als Red Hering: mit der entspannten Schwesterplatte zum "Rowdy" Flight b741 überfliegen King Gizzard & The Lizard Wizard das orchestral jubilierende Phantom Island.
To Be Gentle hat sich seit 2019 eine ebenso quantitativ ausufernde wie qualitativ konstant beeindruckende Diskografie aufgebaut. If You Are Reading This We Are All Connected and We All Love You stellt den vorläufigen Höhepunkt dieses Umstands dar.
Marissa Nadler stimmt auf New Radiations, den Nachfolger zu ihrem 2021er-Album The Path of the Clouds, mit der Milky Burgess-Cover-Kooperation The Bloody Gardener ein.
Das Grazer Quintett Violet Bloom beschert der heimischen Punk/ Hardcore-Szene die nächste vielversprechende Demo in diesem Jahrgang. Oder mit eigenen Worten: "Formed in spring 2025, the sound is influenced by bands like Gouge Away, Cerce, and Exit Order. The demo, dropped in June 2025, serves raw and abrasive Hardcore.“
White Roses, My God war ein diffuses, sich selbst und alle anderen in einer entmenschlichten Verweigerungshaltung kasteiendes Werk, das Alan Sparhawk ohne Mimi Parker als seinen Fels in der Brandung in einer orientierungslosen Phase seines in Trümmern liegenden Lebens zeigte. Es war aber wohl auch nötig, damit er sich nun mit Trampled by Turtles dem Schmerz stellen und ihn zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Wunderwerk der heilsamen Katharsis übersetzen kann.
Die beiden Vorgängeralben haben wenig zuversichtlich entlassen und selbst Zweckoptimisten müssen zugeben: Alleine schon durch die Titelwahl tun Behemoth mit The Shit ov God vordergründig augenscheinlich alles, um endgültig zur Selbstparodie werden zu können.
Entgegen des Titels navigieren Mogwai nur wenige Monate nach ihrem ersten wohl komplett risikofreien Album auf The Bombing of Pan Am 103 weiterhin im zuverlässigen, selbstreferentiellen Autopilot weiter. Passt!
Alaina Moore und Patrick Riley verabschieden sich nicht nur mit einem adäquaten Rant gegen Pitchfork von Tennis, sondern in Form von Face Down in the Garden auch mit dem siebenten tollen Album des Duos am Stück.










