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Nominell firmiert This Side of the Island als das dritte richtige Soloalbum von Hamilton Leithauser. Ähnlich wie schon Dear God (mit Paul Maroon) und I Had a Dream That You Were Mine (mit Rostam Batmanglij) ist es insgeheim aber eine Kooperation - mit Aaron Dessner und Anna Stumpf.
„Hardcore punk for hardcore punks, it’s that simple“ sagt George Hirsch knapp sieben Jahre nach dem offiziellen Ende von Blacklisted und bringt die No Bullshit-Mentalität von Better Living Through Static Vision damit auf den Punkt.
Ausgerechnet Adam Granduciel bringt Sam Fender für das sinnvoll betitelte People Watching bei, wieviel Spielraum der Heartland Britrock innerhalb der Springsteen-meets-War On Drugs-Limitierungen haben kann.
Um zu verstehen, warum Doves noch nie derart demonstrativ auf das Kollektiv gesetzt haben, wie auf ihrem bisher ambivalentesten - und in Summe auch bisher schwächsten - Studioalbum, muss man wohl auch die Entstehungsgeschichte von Constellations for the Lonely kennen.
Wish Defense ist zwar bereits das sechste Studioalbum der minimalistischen Post Punker Facs, fühlt sich allerdings dennoch ein kleines bisschen wie ein zweites Debüt für die Band aus Chicago an. Eine Fußnote in der Musikgeschichte hat die Platte allerdings aus einem anderen Grund inne.
Jasmine Cruickshank liefert ihr Bandprojekt Jasmine.4.T für deren Debütalbum zwar zu sehr der der Gunst des Boygenius-Trios aus, erzählt mit Worn Through jedoch nichtsdestotrotz eine schöne Geschichte über Veränderungen im Leben und den Lohn für Durchhaltevermögen.
Nach dem doomjazzig überraschenden Meditations hat bereits die Vaseline EP die Ausrichtung von Bong-Ra hin zum Drum and Bass und Darkstep korrigiert. Black Noise könnte insofern in die Vollen gehen, was den Drang zur anachronistischen Metal-Elektronik angeht.
Bevor Maruja mit einem Plattenvertrag ausgestattet nun tatsächlich ein erstes Studioalbum in Angriff nehmen wollen, vervollständigen sie durch Tir na nóg das mit Knocknarea (2023) und Connla's Well (2024) installierte Triptychon.
Nach einem überaus umtriebigen Jahr - das nach der aktuellen Staffel-Premiere von The Bear, sowie Queer und seinen Überbleibseln im Übersehen des Challengers-Scores bei den Oscars mündete - starten die niemals nicht arbeitenden Trent Reznor und Atticus Ross den 2025er-Zyklus mit dem Soundtrack für The Gorge.
Wenn der Protagonist beinahe zum Erfüllungsgehilfen und der Regisseur zum alleinigen Maßstab der Dinge wird: Anything At All ist gefühlt eher ein sehr solides Sufjan Stevens-Werk, als ein wirklich gutes Denison Witmer-Album.










