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Mit Hollow hat sich Sivert Høyem in Form einer fabelhaft wehmütigen Ballade von 2024 verabschiedet - 2025 begrüßte er dagegen mit der Aufbruchstimmung des gefällig-erhabenen Midtempo-Poprock Love vs. The World. Das dazugehörige Album Dancing Headlights bewegt sich nun in der Komfortzone dahinter.
Rund um ihr Debütalbum Dead Fire hat sich das britische Instrumental-Post Metal-Trio The Grey eine ordentliche Reputation in Szene-Kreisen erspielt. Dieser Status genügt Kodos nun allerdings (leider) nicht mehr.
Head in the Clouds bricht seine Zelte in Graz ab, verabschiedet sich aber mit einem wahrhaftigen Feuerwerk von einem Konzertabend: Vor (der alle Erwartungen jenseits des eigenen Legenden-Status übertreffenden Guitarmy) pg. 99 geben sich die Hochkaräter die Klinke in die Hand.
Fluisteraars vervollständigen ihr De kronieken van het verdwenen kasteel-EP-Projekt nach dem polarisierend aufgenommenen Manifestaties van de ontworteling mit einem lange auf sich warten gelassen habenden dritten Teil: Grunsfoort.
Als Nachfolger ihres optimistischen Pop-Feuerwerks Jubilee von 2021 hat Michelle Zauner mit For Melancholy Brunettes (& Sad Women) ein Album aufgenommen, das in seiner Unscheinbarkeit erst unterwältigend anmutet - sich letztlich aber (gar nicht so überraschend, natürlich) als Grower erweist.
Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders machen weiter. Doch mit dem augenscheinlich amikal vollzogenen Ausstieg von Brend Hinds am 7. März 2025 steht nach ziemlich genau einem Vierteljahrhundert eine markante Zäsur im Hause Mastodon an. Weswegen der Zeitpunkt des Endes des klassichen Line-Ups dann auch ein idealer Zeitpunkt ist, um auf die bisherige Diskografie der Band zurückzublicken.
Jede der fünf Platten seit der Reunion 2011 hat geliefert und sogar damit kokettiert, das beste Album im zweiten Leben von The Darkness sein zu können. Dreams on Toast macht diesbezüglich jedoch ernst.
Tendrils kann und will die Erwartungshaltung an eine der legendärsten Screamo-Bands der 90er nicht stemmen, überzeugt dafür aber als veritabler Neustart für die guten Gewissens älter gewordene Band Saetia.
Die 25 Minuten der EP Echoes on the Hem folgen im electroacoustischen Ambient zwar Crépuscule I & II, sind jedoch trotz - oder auch wegen - gescheiterter Absicht mehr, als nur ein Nachhall zum 2023er-Album.
Benannt nach dem Abschiedssong von Windswept Adam ist Luminescent Creatures gleichzeitig eine direkte Fortsetzung eben jenes knapp vier Jahre alten Konzeptwerks, wie auch die stilistische Rückkehr zu einer klassischeren Form für Ichiko Aoba und ihrem kongenialen Partner Taro Umebayashi.



![pg. 99, Unable to Fully Embrace this Happiness, Mališa Bahat, Rivers Run Dry [09.04.2025: Postgarage, Graz] pg. 99, Unable to Fully Embrace this Happiness, Mališa Bahat, Rivers Run Dry [09.04.2025: Postgarage, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/04/IMG_2046.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)






