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Die Karrieren von Kendrick Lamar und Josh Tillman bleiben schicksalhaft miteinander verbunden: während der eine seine neue Jeanshose zur Schau stellt, feiert der andere das zehnjährige Jubiläum des zweiten Father John Misty-Albums mit I Love You, Honeybear Demos, etc.
Derweil das Head Automatica-Comeback konkretere Formen annimmt, ist Annulment (nach einem schnell revidierten Leak im vergangenen Oktober) nun auch ganz offiziell die bessere Single als Bear the Cross aus dem Mai 2024.
„Looks like rock is back on the menu!“ Nachdem ihr poppig aus der Garage platzender Punk-Hard Rock auf dem Vorgänger Heavy Male Insecurity ein klein wenig aus dem satirischen Gleichgewicht zu stolpern drohte, ist der Fokus von Death by Unga Bunga mit Raw Muscular Power so präzise eingestellt, wie vielleicht noch nie zuvor.
Zwei Entwicklungsschritte dominieren Hand in Hand auf Open Wide: Elijah Hewson versucht gar nicht mehr anders als Papa Bono zu singen; und seine Band glättet ihren Sound für das dritte Studioalbum dazu ganz ungeniert für das niemandem weh tuende Formatradio. Beides kommt der Musik von Inhaler durchaus zugute.
Für Komplettisten streng genommen eher ungeeignet, doch das The Pains of Being Pure at Heart-Fanherz leuchtet angesichts von Perfect Right Now: A Slumberland Collection 2008-2010 dennoch auf.
„There's 5 seconds of black metal“ und „stop worrying about genre“ stellt Jimmy Hamzey mit den Bandcamp-Tags von Allegheny Rains vorab klar. Das geht alleine deswegen schon klar, weil er sich längst einen unverkennbaren Sound erarbeitet hat.
Ein neues Album samt einer weiteren EP sollen „Ende des Jahres“ kommen. Schon jetzt gibt es mit Blue Jean Baby aber eine neue (in Fankreisen lange erwartete) Single von Zach Bryan.
Streng genommen machen Mirar auf ihrem wenige Stunden nach dem Jahreswechsel veröffentlichten ersten Studioalbum Ascension wenig anders, als auf (den seit Mitte 2023 veröffentlichten Singles sowie) ihrer Debüt-EP im Vorjahr.
Anfang Jänner ist mittlerweile traditionell Gumshoes-Zeit: Wie die beiden Vorgängeralben Dreadnought, Dreadnought (2023) und Cacophony (2024) erscheint auch Bugs Forever, das Viertwerk von Sam Sparks, in den ersten Tagen eines neuen Jahres.
Velvet haben mit ihrem Debütalbum Romance seit Anfang 2024 einen mehr als nur gelungenen Job erledigt, was das Verkürzen der Wartezeit auf das Comeback von Whirr angeht. Dass das Quartett aus New York aber bereits davor eine vielversprechende Shoegaze-Aktie war, ruft nun die Zusammenstellung Recollection in Erinnerung.










