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Venom Prison bringen mit Primeval das Material ihrer beiden 2015er EPs Defy the Tyrant und The Primal Chaos auf einen aktuellen produktions- und performancetechnischen Stand, addieren dazu auch zwei neue Songs.
Auf Vigor Reconstruct: A Benefit for the Soroka Family versuchen 35 befreundete Bands dem Gründer von Vigor Deconstruct (respektive Kopf von Tchornobog, Drown oder Aureole) mit dreieinhalb Stunden exklusiver Musik aus dem Atmospheric Black Metal-Untergrund finanziell unter die Arme zu greifen.
Everything Everything machen im fünften Anlauf in die sehnsüchtig gezirkelte Schnittmenge aus betont cleverem Synthpop und zugänglichem Artrock immer noch wenig falsch. Allerdings ist ihnen auf Re-Animator doch ein wenig die euphorisierende, überdrehte Magie abhanden gekommen.
„How d'you like them clichés?“ fragt Joe Talbot und übersieht dabei möglicherweise, dass seine Band selbst zu einem geworden ist: Idles spielen auf Ultra Mono simplen, oft eindimensionalen (Post) Punk mit eingängigen Refrains und bisweilen unpackbar prätentiösen Texten.
Melissa Guion alias MJ Guider hat nach vier Jahren Pause mit Sour Cherry Ball ihr drittes Studioalbum fertiggebastelt, das zweite für das so ideal zu ihr passende Label Kranky.
Vom Park der Ungeheuer aus träumt sich Anna von Hausswolff zwei Jahre nach Dead Magic (2018) auf dem rein instrumentalen Orgel-Album All Thoughts Fly aus dem Griff der Pandemie in sphärische Ambientwelten.
Ohne die vorherigen 15 Jahre Bandgeschichte von Panzerfaust unter Wert verkaufen zu wollen, war The Suns of Perdition - Chapter I: War, Horrid War vor knapp 13 Monaten als Auftakt einer Tetralogie dann doch einmal der Eintritt in eine andere Liga. Chapter II: Render Unto Eden setzt diesbezüglich noch einen drauf.
Will Sheff destilliert auf dem Sammelsurium A Dream In The Dark: Two Decades of Okkervil River Live 24 Songs über eine Spielzeit von beinahe 3 Stunden aus jenen zwölf Livealben, die im vergangenen Jahr digital erschienen waren. Auch als auf 2000 Stück limitiertes Vierfach-Vinyl zu haben.
Eine Dekade Pause hat den Doves die nötige Lockerheit zurückgegeben, um in Form von The Universal Want mit einem zweiten Debütalbum ins Comeback zu starten, das auch ansatzlos an den Tugenden der vier Vorgängerwerke anzuknüpft.
Nachdem er Platz in den Jahreslisten mit dem Funeral Doom-Meer Subaquaious sicher hat (wenn auch wohl nicht die Bestmarke knackend, die der niemalsmüde Ukrainer vor wenigen Jahren mit Tchornobog setzte) hat Markov Soroka gemeinsam mit seinem Kumpel Rusty Powers Zeit für Müßiggang: Triage at Dawn zelebriert die gemeinsame Liebe für Half-Life.










