Suche nach: r. ring
Eine Dekade Pause hat den Doves die nötige Lockerheit zurückgegeben, um in Form von The Universal Want mit einem zweiten Debütalbum ins Comeback zu starten, das auch ansatzlos an den Tugenden der vier Vorgängerwerke anzuknüpft.
Nachdem er Platz in den Jahreslisten mit dem Funeral Doom-Meer Subaquaious sicher hat (wenn auch wohl nicht die Bestmarke knackend, die der niemalsmüde Ukrainer vor wenigen Jahren mit Tchornobog setzte) hat Markov Soroka gemeinsam mit seinem Kumpel Rusty Powers Zeit für Müßiggang: Triage at Dawn zelebriert die gemeinsame Liebe für Half-Life.
Eine Industrial-Collage - mal mehr, mal weniger charakteristisch geprägt: Beinahe zwei Dutzend an namhaften Szene-Musikern retournieren ihre Version eines Klangbastelkastens, den L.A.-Künstler Jesse Draxler für die musikalische Seite seines audiovisuellen Projektes Reigning Cement parat gestellt hat.
Ein Grunge-Klassiker in den Doom verschoben: Magnetic Eye Records versammelt wieder einmal einige (mitunter namhafte) Freunde und nimmt sich nach Material von Jimi Hendrix, Helmet und Pink Floyd diesmal mit Alice In Chains' Dirt eine perfekte Grunge-Blaupause in der Redux-Version vor.
Gulch aus Santa Cruz haben seit ihrem ersten Auftauchen 2017 einen geradezu kometenhaften Aufstieg in der Hard-, Metal- und Deathcore-Szene hingelegt, der nun im Debütalbum Impenetrable Cerebral Fortress einen ersten Zenit zu finden scheint.
Das Warten auf den nächsten Bandcamp-Friday kommt mittlerweile auch dem Entgegenfiebern einer neuen Ausgabe der Two Minutes to Late Night Covers-Reihe gleich. Das zahlt sich nämlich, wie Vol. 3 beweist, selbst für eine schwächere Ausgabe der Songsammlung aus.
Kris Clayton und Greg Chandler bürgen mit ihren Stammbands Camel of Doom und Esoteric für Qualitsdoom und damit auch für Self Hypnosis, schicken das dazugehörige Debütalbum Contagion of Despair aber darüber hinaus aber in weitaus abenteuerlichere Gefilde.
Snow Patrol sind seit Wildness so produktiv wie lange nicht - ausgerechnet in Pandemie-Zeiten biegt Gary Lightbody nun sogar mit der spontan in Kooperation mit Fans entstandenen EP The Fireside Sessions um die Quarantäne-Ecke.
Ein weiteres Doom Metal-Artwork von Mariusz Lewandowski, dann auch noch zeitnah mit einem ähnlich betitelten Bell Witch-Album veröffentlicht. Doch abgesehen davon, dass Atramentus mit ihrem Debütalbum (auch abseits der Präsentation) einige Kästchen am Klischee-Bingo des Genres abhaken, macht das lange hinausgezögerte Stygian verdammt viel richtig. Und letztendlich auch herausragend.
The Killers bestätigen den erfreulichen Aufwärtstrend von Wonderful Wonderful auf Imploding the Mirage mit einer überraschenden Konsistenz - gerade, wenn man die Hintergründe des sechsten Studioalbums bedenkt.




![Various Artists – Dirt [Redux] Various Artists – Dirt [Redux]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2020/09/Various-Artists-%E2%80%93-Dirt-Redux.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)





