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Fünf Schweizer haben für ein Festival einen alternativen Score für Robert Eggers 2015er-Geniestreich The VVitch ersonnen - und diesen als YRRE nun unter dem Banner Luhlae x The Witch in Albumform übersetzt.
Aus der genauen Herleitung des Forte-Zusatzes muß man so oder so nicht ganz schlau werden, er bedeutet jedoch, dass Vildhjarta doch tatsächlich das Momentum nutzen und Måsstaden sowie Thousands of Evils einer Frischzellenkur unterziehen.
Die schleichende Metamorphose ist abgeschlossen: Perfect Light hat mit Doom kaum noch etwas zu tun und positioniert Patrick Walker vielmehr als Slowcore-Fackelträger - auch im Windschatten des späten Red House Painters-Erbes.
Zumindest vor der eigenen Haustüre ist die dauerveröffentlichende Band auch live kaum zu stoppen: Ende 2021 wollten King Gizzard & The Lizard Wizard in Brisbane an fünf Themenabenden ebenso viele unterschiedlichen Genre-Ausrichtungen auf die Bühne bringen.
Die Titelgebung und das Corporate Design-Artwork versprechen es zwar unbedingt, allerdings haben Celeste ihren unverkennbaren Signature Sound des vom Screamo sozialisierten Post-Black-Sludge für Assassine(s) doch spürbar adaptiert.
Yard Act mixen ihren zackig-tanzbaren Post Punk auf The Overload mit eklektizistischen DNA-Versatzstücken der Talking Heads und Sleaford Mods, der frühen Arctic Monkeys und Rakes, Art Brut und Gang of Four, Fontaines D.C. und Parquet Courts.
Das prolongierte Companion Piece ist ein polares Kontrastprogramm: Boris erforschen auf W die konturoffen-esoterische Kehrseite des Wutausbruchs NO als fragmentarische Kaleidoskop-Collage.
Die konsenstaugliche Auftrittsfläche für Chastity - alias Brandon Williams - wird immer breiter, die Reibungspunkte allerdings auch unverbindlicher: Dieser gute Suffer Summer hinterlässt kaum Narben.
Gerade wenn man zu jener Minderheit gehört, die die (hier ja eh immer noch wirkende) Entwicklung von Earl Sweatshirt nach dem (vorläufigen) Zenit I Don't Like Shit, I Don't Go Outside nicht bedingungslos abfeiert, ist SICK! ein absoluter Grund zur Freude.
Weniger enttäuschend als vielmehr überraschend, diese Gedankengänge rund um das Fermi Paradox: Auf Wit‘s End überzeugt Doom-Meister A.L.N. alias מזמור alias Mizmor gerade abseits seiner Kernkompetenzen.










