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Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders machen weiter. Doch mit dem augenscheinlich amikal vollzogenen Ausstieg von Brend Hinds am 7. März 2025 steht nach ziemlich genau einem Vierteljahrhundert eine markante Zäsur im Hause Mastodon an. Weswegen der Zeitpunkt des Endes des klassichen Line-Ups dann auch ein idealer Zeitpunkt ist, um auf die bisherige Diskografie der Band zurückzublicken.
Rose Elinor Dougall und Graham Coxon bleiben als The Waeve verschieben die Achse aus Produktivität und Formkonstanz ein klein wenig zu ihren Gunsten: Auf das selbstbetitelte Debüt (2023) und City Lights (2024), sowie einem dazugehörigen Sessions-Livealbum vor rund zwei Monaten, folgt nun die EP Eternal.
Die Karriere von Swervedriver verläuft nicht so aufsehenerregend wie bei anderen Shoegaze-Rückkehrer. Ihre EP The World's Fair ist allerdings einmal mehr eine solide Erinnerung daran, dass man eine der besten Bands der 90er dennoch weiterhin am Schirm behalten kann.
Slowdive sind legendär wie immer, aktuell aber auch populär wie nie zuvor - und leben diesen Umstand mit spürbarer Freude und Hingabe aus. Unter anderem, indem die Briten in ihrem zweiten Frühling so auch erstmals in ihrer Karriere Österreich beehren.
2024 waren Amenra mit Live at Rock Werchter 2023 sowie dem Soundtrack zu Skunk quasi auf Nebenschauplätzen ihrer Diskografie beschäftigt. Nun stellt das EP-Doppel aus With Fang and Claw sowie De Toorn jedoch die Weichen für die Zeit nach De Doorn.
SpiritWorld finden ihr Helldorado, indem sie ihre Western-Party über den Crossover T(h)rash hinaus peitschen - ziemlich sicher sogar zum Jump-the-Shark-Moment ihrer Karriere.
Benannt nach dem Abschiedssong von Windswept Adam ist Luminescent Creatures gleichzeitig eine direkte Fortsetzung eben jenes knapp vier Jahre alten Konzeptwerks, wie auch die stilistische Rückkehr zu einer klassischeren Form für Ichiko Aoba und ihrem kongenialen Partner Taro Umebayashi.
Auch wenn der Erfolg im UK gegeben bleibt, plätschert der Releasetermin von Critical Thinking - des mittlerweile auch schon fünfzehnten Manic Street Preachers-Albums - in hiesigen Breitengraden gefühlt ohne große Aufmerksamkeit vorbei.
SOM versprechen nicht zu viel, wenn sie attestieren, dass ihr ätherischer Alternative Rock im Doomgaze-Gewand noch nie derart catchy und doch auch heavy angelegt war, wie auf ihrem Drittwerk Let the Light In.
Mississippi Records veröffentlicht Yo La Tengos Musik für den mit Daniel London und Will Oldham in den Hauptrollen besetzte Kelly Reichardts Film Old Joy von 2006 nun auch ganz sich alleine stehend - und erstmals auf Vinyl.




![Slowdive, Drab Majesty [02.04.2025: Simm City, Wien] Slowdive, Drab Majesty [02.04.2025: Simm City, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/04/IMG_1769.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)





