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Gerade wenn man zu jener Minderheit gehört, die die (hier ja eh immer noch wirkende) Entwicklung von Earl Sweatshirt nach dem (vorläufigen) Zenit I Don't Like Shit, I Don't Go Outside nicht bedingungslos abfeiert, ist SICK! ein absoluter Grund zur Freude.
| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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Sich 30 als Vinyl-Exemplar pünktlich zum Releasetermin ins Regal stellen zu können war ja eines der geringsten Probleme in einem Jahr, das die finanzielle Zugkraft des Plattenmarktes endgültig aus dem Nischendasein gepresst hat.
Muse, Thou oder Taylor Swift gehören spätestens seit diesem Jahr zu der immer breiter werdenden Riege an Musikern, die bereits veröffentlichtes Material aus dem eigenen Fundus neu aufgenommen haben. Die Zeugnisse diese Ergüsse finden selbst hier in den Honorable Mentions aber prinzipiell ebenso schwer eine Aufnahme wie Compilations, etwaige (gerade zum Jahresende allüberall aus dem Boden schießenden) „Live im Studio-Alben“ oder Soundtrack-Arbeiten.
Neoklassizistisch über kammermusikalische Field Recording-Schwaden gleitende Hintergrundmusik am Piano: Das Mysterium hinter Parannoul träumt als Mydreamfever von einem Rough and Beautiful Place.
Orchestrated Songbook: Paul Weller flaniert mit Jules Buckley und dem BBC Symphony Orchestra durch seinen zeitlosen Katalog und berücksichtigt dabei neben WENIGEN obligatorischen Klassikern und Standards vor allem Material der aktuelleren Studioalben.
Charakterstark typisierter Black Metal: Ethereal Shroud serviert mit Trisagion auf die letzten Meter des Jahres noch ein absolutes Genrehighlight zwischen Paysage D‘Hiver und Wolves in the Throne Room.
2021 haben sich Boris die Zeit mit exklusiven Singles, Compilations, Live-Mitschnitten und eben zahllosen Bandcamp-Veröffentlichungen die Zeit vertrieben. In diesem Potpourri hat ein Weihnachts-Kurzformat a la Noël eigentlich nur gefehlt.
Die Geschichte des Aeon Station-Debütalbums Observatory ist eine mit der Pointe, wenn absolute Zufriedenheit unfairerweise mit einer eigentlich irrationalen Enttäuschung konfrontiert wird und deswegen die an sich verdiente Begeisterung ausbleibt.










