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Der Schritt von Ansa Woar zum 2019er-Highlight ’S klane Glücksspiel war schon ein eindrucksvoller, doch zeigt sich erst live weiterhin so richtig, wozu Voodoo Jürgens und seine bestechend aufspielende Ansa Panier fähig sind.
Travis wissen natürlich, dass das Überraschungsmoment nicht der springende Punkt ihrer Musik ist - diesmal fällt es deswegen auch beinahe vollends weg: knapp drei Viertel dieser 10 Songs wurden ja schließlich bereits im Vorfeld als Singles ausgekoppelt.
Serpent Column steigen auf Kathodos zum fünften Mal in vier Jahren hinab in psychotische Black Metal-Untiefen, graben dabei jedoch trotz aller Falltüren und Finten ihr womöglich zugänglichstes Werk aus.
Lament ist vier Jahre nach Stage Four noch nicht das Licht am Ende des Tunnels für Touché Amoré, von Selbstzweifeln und Hoffnung begleitet zwischen angestammten Stärken und neuen Perspektiven aber wohl auf dem besten Weg dorthin.
Venom Prison bringen mit Primeval das Material ihrer beiden 2015er EPs Defy the Tyrant und The Primal Chaos auf einen aktuellen produktions- und performancetechnischen Stand, addieren dazu auch zwei neue Songs.
Wenn Crack-Up Prog war, ist Shore wohl so etwas wie Pop. Robin Pecknold lässt seine Fleet Foxes jedenfalls demonstrativ zugänglich durchatmen, bevor er die Konturen des vierten Studioalbums der Indiefolk-Institution weitestgehend in der Transzendenz auflöst.
Die EP Speed, Sound, Lonely KV vereint drei Coversongs und zwei Kurt Vile-Originale, wandert weit in den fingerpickenden Country, ist dabei aber vor allem eine Verneigung vor dem kürzlich verstorbenen Idol John Prine.
Auf Vol. 4 seiner Two Minutes to Late Night-Bandcamp Friday-Ep-Cover-Serie serviert Gwarsenio Hall die Interpretationen von You Make Loving Fun (Fleetwood Mac), Everything’s Ruined (Faith No More), Something to Talk About (Bonnie Raitt), Dare to Be Stupid (Weird Al Yankovic) und Rebel Yell (Billy Idol).
Nur für 24 Stunden ausnahmslos digital zum Bandcamp Friday im Oktober 2020 erhältlich: DIIV machen mit Deceiver Demos die Ursprünge ihres dritten, letztendlich ja auch fabelhaft produzierten, Studioalbums zugänglich.
Lange schon war Eminems KIM sporadischer Teil des Liveprogramms von LINGUA IGNOTA, nun (rechtzetig zum Bandcamp Friday des Monats Oktober) hat Kristin Hayter auch die Zeit für eine Studioaufnahme gefunden.

![Voodoo Jürgens [14.10.2020: Forumkloster, Gleisdorf] Voodoo Jürgens [14.10.2020: Forumkloster, Gleisdorf]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2020/10/3.1.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








