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You Won't Get What You Want? Doch! Immerhin ist die kaum noch für möglich gehaltene Rückkehr der Daughters der bereits nach ihrem 2006er-Meisterstück Hell Songs erhoffte nächste, verstörend konsequente Evolutionsschub in der Geschichte einer herrlich eigenwilligen Band.
Funeral Doom mit Zeitlupen-Death im Herzen und Postrock am ausschmückenden Firmament: Sentiment hält, was The Tomb of All Things, der spät veröffentlichte Geheimtipp und Favorit eingeweihter Kollegen (man Frage nur Dylan Desmond) schon Ende 2015 versprochen hatte.
Phil Elverum alias Mount Eerie trägt die Songs seiner 2017er-Überwältigung A Crow Looked at Me sowie des diesjährigen - zum Aufnahmezeipunkt von (after) noch nicht veröffentlichten - Nachfolgers Only Now in spartanischer Klarheit auf die klerikale Bühne.
Die gute Nachricht vorweg: Das feine und auch unausgegorene Potpourri Egypt Station ist im Gesamten zu praktisch keinem anderen Zeitpunkt derart hundsmiserabel ausgefallen, wie es die schockierend geschmacklose Vorabsingle Fuh You androhte.
Sicherlich nicht der Gnadenschuß für die Karriere des Engländers: Knapp eine Dekade nach dem Ende der Rascals hat Miles Kane sich mit Jamie T als neuen Songwriting-Buddy zusammengetan, um von John Congleton in Kalifornien zehn stromlinienförmige Konsens-Ohrwürmer für das Formatradio produzieren lassen, die sich ungeniert durch die Musikhistorie zitieren.
Nach dem Hit This is America will Donald Glover den momentanen Hype nützen: Summer Pack ist entweder eine alleinstehende Mini-EP oder aber der vorauseilende Single-Ausblick auf das vierte Studioplatte des Childish Gambino - sicher aber nicht die anvisierte Hymne zur Mitte des Sommers.
Bei all den Projekten, die Workaholic Alex Zhang Hungtai betreibt, kann es durchaus schwer fallen, am Puls des konstant hohen Veröffentlichungsfrequenz zu bleiben. Unter seinem eigenen Namen trägt er dabei primär das Material zusammen, was anderswo nicht seinen Platz finden wollte.
Nach dem superben DAYTONA, dem zerfahrenen Ye sowie dem überzeugenden Einstand von KIDS SEE GHOSTS kann NASIR als vierte Veröffentlichung am aktuellen Kanye West-Fließband das immer wieder aufblitzende Potential zwar in dualistische Standarts, nicht aber in bedingungslose Highlights ummünzen.
Protomartyr ruhen sich nicht auf den Lorbeeren ihres gefeierten 2017er-Viertwerks Relatives in Descent aus: Auf der Consolation EP wächst die Band dank Kelley Deal nicht zur neuen Formvollendung, aber doch wieder ein klein wenig über sich hinaus.
Selbst der Auslagenwechsel von The House Primordial konnte unmöglich auf den neuerlichen Stilwechsel vorbereiten, den Thou knappe vier Wochen später auf dem Weg zu Magus vollziehen: Die Doom-Macht aus Baton Rogue zelebriert auf Inconsolable atmosphärischen Dark Folk mit Slowcore-Tendenzen und weiblichen Hauptdarstellerinnen.










